Ernährung im Winter: Gut durch die kalte Jahreszeit

Tipps für deine Ernährung während der Wintermonate
Ernährung im Winter

Ernährung im Winter: Abwechslungsreich, genussvoll und gesund. Wie bewerkstelligst du das am besten? Verhält sich der Körper im Winter anders, als im Sommer?

Ernährung im Winter: Gut durch die kalte Jahreszeit

Der dunkle Winter ist voller kulinarischer und gesunder Überraschungen. Viele gute Obst- und Gemüsesorten werden gelagert und erst im Winter verkauft. Andere werden sogar erst im Winter geerntet, wie z. B. der Rosenkohl, der mindestens einmal Frost erlebt haben muss, um seinen guten Geschmack entwickeln zu können. Außerdem sind viele Fischsorten gerade in den Monaten Januar bis März am fettesten und gesündesten. Dazu kommen noch Nüsse und die leckeren Zitrusfrüchte aus dem sonnigen Süden. Was will man mehr, um sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren?

Ernährung im Winter: Welche Vitamine brauchst du?

Natürlich musst du gerade bei deiner Ernährung im Winter darauf achten, dass du genügend Vitamine und Nährstoffe bekommst. Neben Vitamin C, das die Abwehrkräfte stärkt, ist besonders wichtig, dass du auch auf genügend Vitamin D achtest. Wir bekommen durch die Sonne unseren Vitamin-D-Haushalt gedeckt, aber im Winter scheint die Sonne einfach zu kurz. Nur wer auch im Winter regelmäßig joggt, Ski fährt oder oft an der frischen Luft ist, muss sich keine große Sorgen machen. Ein Mangel an Vitamin D kann langfristig zu schwachen Knochen und kurzfristig zu Stimmungsschwankungen führen. Wenn du also im Winter lieber im Fitness-Center bist oder kaum Möglichkeiten hast, regelmäßig in die Sonne zu gehen, musst du bei deiner Ernährung im Winter unbedingt auf genügend Vitamin D achten.

Ernährung im Winter, die besonders gut schmeckt

Ein Glück, dass gerade im Winter frischer Fisch in großer Auswahl angeboten wird. Lachs, Aal und Heringe enthalten Vitamin D und sind in den Monaten Januar bis März besonders fett und delikat. Fische dürfen und sollen ja gerne fett sein, denn nur dann enthalten sie in ausreichender Menge das begehrte Vitamin D und die gesunden Omega3-Fettsäuren.

Auch in Punkto Obst hat der Winter einiges zu bieten. Einheimische Äpfel und Birnen werden nach der Ernte gelagert und kommen im Winter in die Supermärkte. Sie sind für die Ernährung im Winter von großer Bedeutung, und der Kauf ist außerdem noch nachhaltig, weil dieses Obst im Gegensatz zu den Sommer-Äpfeln, die meist aus Südafrika oder Australien kommen, keine weiten Transportwege hat. Dann kannst du auch mit gutem Gewissen öfters mal nach Zitrusfrüchten greifen, obwohl sie logischerweise eine längere Reise hinter sich haben. Aber was wäre der Winter ohne Orangen, Mandarinen und Zitronen? Zitrusfrüchte sind ganz einfach die winterlichen Glücksboten aus dem sonnigen Süden.

Aber auch alle Kohlsorten sind reich an Vitamin C und Ballaststoffen. Rotkohl, Grünkohl und Rosenkohl enthalten neben Vitamin C auch die Vitamine A, E und K, die alle sehr wichtig für das Wohlbefinden sind. Am nährstoffreichsten ist Rosenkohl, der außerdem große Mengen an Eisen, Kalium und Kalzium enthält. In der Ernährung im Winter gelten diese drei Kohlsorten als die absoluten Wunderknaben. Grünkohl enthält außerdem noch die Vitamine B1, B2, B3, B6 und B9. Wenn du bei deiner Ernährung im Winter genügend Grünkohl zu dir nimmst, kann also eigentlich schon nichts mehr schief gehen.

Du kannst alle Kohlsorten blanchieren, roh essen oder zu traditionellen Gerichten weiter verarbeiten. Besonders gesund sind sie natürlich, wenn sie für grüne Smoothies verwendet werden. Da alle Kohlsorten starke Fasern enthalten, brauchst du jedoch unbedingt einen Mixer mit einem leistungsstarken Motor, sonst kann es Probleme geben. Wenn du das nicht hast, hilft es, die Blätter vor dem Mixen kurz zu blanchieren oder den Smoothie vor dem Trinken noch einmal durch ein Sieb zu geben. Die Fasern können sonst den ansonsten so leckeren Drink zerstören. Einige empfinden solche Smoothies sogar als ungenießbar.

Ein besonders beliebter Winterkohl ist außerdem der Wirsing. Auch der Wirsing kann roh verarbeitet werden, ist aber natürlich vor allem dank der Rouladen-Rezepte bekannt. Es müssen ja keine schweren Rouladen sein, die mit gehacktem Schweinefleisch gefüllt sind! Es gibt sehr leckere Rezepte, bei denen eine Farce aus gehacktem Lachs oder Kabeljau mit leicht blanchierten Wirsingblättern eingepackt wird. Diese Rouladen brauchen nur kurze Zeit auf dem Herd. Sie sind schnell fertig, sehr gesund und liegen nicht schwer im Magen. Sie zeigen außerdem, wie elegant und leicht die Ernährung im Winter sein kann! Wenn du solche Lachs-Wirsing-Rouladen zauberst, kannst du jeden Gast beeindrucken.

Aber auch unter den Wurzelgemüsesorten wirst du für deine Ernährung im Winter leicht und schnell fündig. Karotten, Sellerie, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Steckrüben und Rote Beete sind im Winter sehr delikat und alle außergewöhnlich nährstoffreich. Rote Beete, Karotten und Sellerie eignen sich zum Entsaften oder sind gehobelt die perfekte Basis eines Rohkostsalats. Pastinaken, Schwarzwurzeln und Steckrüben musst du dagegen immer etwas kochen. Klein geschnitten sind sie schon nach wenigen Minuten durch, aber trotzdem noch bissfest und reichhaltig an Vitaminen.

Ernährung im Winter: Salate
Die beliebtesten Salate in der dunklen Jahreszeit sind Chicorée, Feldsalat und Radicchio. Chicorée kann kurz gratiniert oder mit Orangensaft und einen Hauch von Zucker in der Pfanne gewendet werden. Dann verliert er seinen leicht bitteren Geschmack und ist dann dank der Orange besonders reichhaltig an Vitamin C!
Alle Salate werden noch besser, wenn du sie mit einigen gehackten Nüssen bestreust! Vor allem, wenn du nur noch wenig Fleisch isst, solltest du Nüsse als Zutat nie vergessen. Sie enthalten Magnesium, gesättigte Fettsäuren, Kalzium und Vitamin A und geben dir all die Power, die du brauchst, um gesund durch den Winter zu kommen. Nüsse sind das unverzichtbare i-Tüpfelchen in jedem Winter!

 

 

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