Fitness mit Trainingspartner? Darauf solltest du achten!

Zu zweit geht vieles einfacher
Fitness mit Trainingspartner

Fitness mit Trainingspartner? Darauf solltest du achten!

In Fitness-Studios, in Calisthenics-Kursen oder beim Joggen gibt es immer genau zwei Arten von Trainingspartnern. Die einen verbringen ihre Trainingseinheit hauptsächlich damit sich, über die neue Frisur von Freundin XY auszulassen oder Geräte-blockierend die Fußballergebnisse vom letzten Spieltag zu analysieren, während die anderen sich gegenseitig motivieren und zu den intensivsten Workouts pushen. Dieser Post soll dir erklären, welche Vorteile das Training mit einem Partner hat, worauf du bei der Auswahl achten musst und was du beim Training zu zweit besser nicht machen solltest!

Die Vorteile von Fitness mit einem Trainingspartner

Training zu zweit bietet eine Reihe von Vorteilen. Stell dir vor: Du liegst auf der Bank, die Langhantel mit 100 kg quer über der Brust und plötzlich stellst du fest, dass du dich wohl etwas überschätzt hast. Um die „Roll of Shame“ zu vermeiden, wäre es in dieser Situation gut einen Trainingspartner zu haben. Doch nicht nur beim Bankdrücken oder anderen schweren Compound-Übungen kann dir ein Partner helfen.

Die Vorteile reichen noch viel tiefer. Dein Partner kann auf eine saubere Technik achten, während du voll und ganz auf das Heben des Gewichts konzentriert bist. Dein Workout wird darunter sicher nicht leiden. Im Gegenteil! Die andauernde gegenseitige Korrektur steigert die Effektivität.

Die Anwendung verschiedener Intensitätstechniken erfordert einen Trainingspartner. Zwangswiederholungen oder Negativwiederholungen mit großem Gewicht sind nur beim Training zu zweit möglich. Das Ergebnis? Neue Reize für deine Muskulatur und eine bessere Fitness.

Der größte Vorteil, den dir ein Trainingspartner bieten kann, ist Motivation. Ein Partner kann dich pushen, wenn du die Hantel eigentlich schon fallen lassen willst. Wenn ihr dabei in eine Art Wettkampf kommt, steigert sich die Intensität des Trainings nochmals. Mehr Intensität hilft dir das Optimum aus deinem Training herauszuholen.

Mit dem falschen Trainingspartner können die Vorteile jedoch schnell zu Nachteilen werden. Ein unerfahrener Partner, der beispielsweise die Technik aus den Augen verliert und dich trotzdem zu noch einer und noch einer Wiederholung pusht, kann das Verletzungsrisiko erhöhen. Deshalb möchte ich dir jetzt zeigen, worauf du bei der Wahl deines Trainingspartners achten solltest.

Die Wahl des Trainingspartners

Es ist wichtig, dass sich dein Trainingspartner auf einem ähnlichen Level befindet wie du selbst. Es macht für Fortgeschrittene wenig Sinn, einen Anfänger zu wählen. Die Techniken verschiedener Übungen sitzen bei einem Anfänger noch nicht sicher. Wie soll er dann deine Technik beurteilen? Außerdem macht es mehr Spaß, wenn man zusammen „wächst“. Die eigenen und die Fortschritte des Partners zu vergleichen, kann zusätzliche Motivation bedeuten.

Du solltest einen Trainingspartner wählen, der nicht zu weit entfernt lebt. Ein Partner, der 50 km fahren muss, um mit dir zu trainieren, wird wohl nur selten zu euren gemeinsamen Einheiten erscheinen.

Interessant ist die Frage, ob man als Mann eine Frau bzw. als Frau einen Mann zum Trainingspartner wählen sollte? Hier scheiden sich die Geister. In einigen Sportarten wie beispielsweise Tennis wird es zu keinen Problemen kommen. Im Kraftraum kann es aber sein, dass die Leistungsunterschiede zwischen Mann und Frau zum Stolperstein werden.

Denke an das Beispiel des Bankdrückens vom Beginn des Posts zurück. Eine Frau ist unter Umständen nicht stark genug um ein schweres Gewicht sicher zu spotten. Auf der anderen Seite kann das Training mit einem attraktiven Mann oder einer attraktiven Frau einen zusätzlichen Motivationsschub liefern.

Die passende Chemie zwischen Trainingspartnern ist ein ganz wichtiger Punkt. Sie stellt sicher, dass ihr an einem Strang zieht, um eure Ziele zu erreichen. Aber sind wir doch mal ehrlich, ein Partner, mit dem ihr nicht auf einer Wellenlänge seid, wird ohnehin nicht lange euer Partner bleiben. Das gilt schließlich für viele Bereiche im Leben.

Im letzten Abschnitt dieses Posts erfährst du, was du beim Training zu zweit auf keinen Fall machen solltest.

Die Dont’s beim Training zu zweit

Der typische Fehler beim Training mit einem Partner ist, dass ihr eigentlich gar nicht trainiert. In der Einleitung habe ich bereits erwähnt, dass es Trainingsgruppen gibt, die mehr quatschen als trainieren. Vom Diskutieren der Sportergebnisse oder dem Austausch von Klatsch und Tratsch schmelzen aber keine Pfunde, wirst du nicht schneller und wachsen keine Muskeln.

Es gibt einige Dinge, die du zudem im Umgang mit deinem Trainingspartner beachten solltest. Übe niemals, wirklich niemals, negative destruktive Kritik! Nichts ist demotivierender als zu hören: „Lass die Übung doch gleich sein, du bekommst die Technik ohnehin nicht sauber hin!“ Euer Partner wird nach solchen Ansagen wohl nicht mehr sehr oft mit euch trainieren. Umgekehrt musst du aber in der Lage sein konstruktive positive Kritik anzunehmen.

Fazit

Das Training mit einem Partner ist motivierender und intensiver. Dafür muss der Trainingspartner aber passen. Ist der Leistungsunterschied zu groß, wirst du nur sehr selten von deinem Partner profitieren. Auch die Chemie ist wichtig. Der Partner muss für ein effektives Training nicht der beste Freund sein. Aber du solltest auch kein Problem damit haben, nach dem Workout einen Protein-Shake mit ihm zu trinken.

Destruktive Kritik ist beim Training zu zweit ein absolutes No-Go, genauso wie Smalltalk. Schließlich willst du trainieren und deine Ziele erreichen. Um dich in lockerer Runde zu unterhalten, brauchst du keinen Sport.

Weiterer thematisch passender Beitrag:

 

Sport treiben: Alleine oder in der Gruppe

 

 

 

 

 

Ähnliche Artikel:

Kategorie
Fitnesstraining allgemein
Keine Kommentare

Hinterlasse ein Feedback

*

*

Social