Ist Fitness der bessere Lifestyle?

Mehr als nur Bewegung
Ist Fitness der bessere Lifestyle?

Ist Fitness der bessere Lifestyle?

Trainierter Bauch, muskulöse Arme, schlanke Beine, glatte Haut – wer möchte diese Attribute nicht sein Eigen nennen, wer möchte nicht auch so perfekt ausschauen? Wer möchte nicht einen solchen ‚Traumbody‘ haben? Kurzum: Wer möchte nicht auch fit sein? Doch dahinter verbirgt sich in der Regel viel Arbeit – auch viel schweißtreibende sportliche Arbeit. Wer schön sein will, muss eben leiden – diese Erkenntnis gilt auch heute noch.

Keine Frage – Fitness ist in aller Munde. Sie ist zu einem regelrechten Lifestyle mutiert – zu einem Fitness Lifestyle. Doch ist dieser auch der bessere Lifestyle? Was ist eigentlich darunter zu verstehen? Denn offenbar meint jeder etwas anderes damit. Eine Annäherung an den Fitness Lifestyle kann über dessen Elemente und Rahmenbedingungen erfolgen.

Harte Arbeit und ausreichende Regeneration

Zur Fitness gehört vor allem hartes Training. Da sind sich alle Experten einig. Gewiss hat jeder eine andere Vorstellung von hartem Training. Du kannst jedoch sicher sein, dass du auf dem richtigen Weg bist, wenn du erkennst, dass du kontinuierlich Fortschritte machst.

Bei der Trainingsgestaltung kommt es auf das richtige Maß an. Und da schließt sich auch schon der nächste Punkt an: Die notwendigen Regenerationsphasen für Körper und Geist, die immer wieder eingeplant werden müssen. Wer Trainingsfortschritte erzielen will, muss sich also mit dem Thema Superkompensation auseinandersetzen.

Auch deine Psyche braucht immer wieder Pausen. Nur so kannst du dich auch richtig auf das Wesentliche in deinem Leben konzentrieren. Ein sogenanntes „Übertraining“ solltest du unbedingt vermeiden. Aber wer weiß schon, wo genau seine persönlichen Belastungsgrenzen in physischer und psychischer Hinsicht liegen? Schnell sind diese auch überschritten. Ein Übertraining ist dann die Folge.

Erhöhung der Lebensqualität

Erhöhte Lebensqualität durch Sport ist natürlich immer ein wichtiger Gesichtspunkt. Solltest du dich also nicht wohlfühlen, dann scheint etwas nicht optimal zu laufen. In einem solchen Fall kann es an der Zeit sein, einige Dinge in deinem Leben und in deinem Training zu ändern.

Natürlich ist der Fitness Lifestyle nicht nur  als Synonym für hartes Training zu verstehen. Ganz wesentlich kommt es auch auf deine Ernährung an. Dabei spielen die Nährstoffe (= Makros) und Wirkstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente (= Mikros) eine entscheidende Rolle. Nicht umsonst heißt es ja „Sag mir was du isst – dann sage ich dir wer du bist!“

Zu einer guten und ausgewogenen Ernährung gehört nicht nur die Auswahl der richtigen Lebensmittel, sondern auch das richtige Timing von Mahlzeiten. Ebenfalls spielt die Energiebilanz eine Rolle. Denn: Wenn du zu viel Energie (= Kalorien) zu dir nimmst, dann wirst du schnell an den falschen Stellen deines Körpers zunehmen. Nimmst du hingegen zu wenig Energie auf, wirst du möglicherweise keine richtigen Fortschritte mehr in Sachen Muskelaufbau machen.

Neben Training und Ernährung muss sich auch noch der eigene Lebensstil gesellen. Ich nenne das jetzt einfach mal „Motivation und flankierende Maßnahmen. Wenn in deinem Leben alles glatt verläuft, wenn du dich an deinem Arbeitsplatz wohlfühlst, dein Familienleben intakt ist und du deine sozialen Kontakte pflegst, dann wirst du auch den Kopf frei haben für Höchstleistungen im Sport und für eine gute Ernährung.

Ausreichende Erholungsphasen und Schlaf gehören ebenfalls zu diesen flankierenden Maßnahmen. Wenn du permanent übermüdet durch die Gegend rennst, dann wird für sportliche Höchstleistungen kaum Platz in deinem Leben sein.

Starker Wille, Kontinuität  und große Disziplin

Der innere Schweinehund ist immer dabei. Auf ihn solltest du immer Auge werfen. Du wirst nicht immer zu 100% Top-Leistungen abrufen können oder wollen, aber auf lange Sicht solltest du eine gewisse Disziplin an den Tag legen.

Immer wieder einmal droht natürlich Schwäche. Gerade in solchen Schwächephasen ist es nicht ganz einfach, den Fitness Lifestyle auch (weiter) wirkungsvoll durchzuziehen. In diesen Momenten kommt es vor allem auf einen starken Willen an. Ohne den Willen zur Veränderung deines Körpers wirst du deine Trainingssziele nicht erreichen können.

Als echter Fitness-Lifestyler wirst du dich auch immer auf dem aktuellsten Stand halten, wenn es um neue Erkenntnisse aus Trainingswissenschaft und Ernährung geht. Nach einiger Zeit wirst du dieses Wissen förmlich aufsaugen.

Klar, dies alles kann schon sehr anstrengend sein und dich an deine Grenzen bringen. Damit kann er zur Belastung für dich werden, vor allem dann, wenn du ohnehin schon einen kräftezehrendem Job hast. Kurzum: Ohne genügend Stressresistenz kannst du am Ende nicht richtig regenerieren. Positiv wirken sich in jedem Fall Freude und Spaß am Sport aus. Sie sind auf lange Sicht sogar unabdingbar. 

Diesen Lifestyle erfolgreich zu leben, erfordert ein großes Maß an Disziplin. Das klingt so gar nicht nach Spaß, oder? Doch am Ende wird dir alles in Fleisch und Blut übergangen sein. Anstrengungen bedeuten dann für dich Herausforderungen. Das ist dann genau der Zeitpunkt, an dem du deine persönliche Balance gefunden haben wirst.

Verzicht in Maßen

Du musst auf fast nichts verzichten: Du kannst natürlich weiter Zeit mit deinen Freunden verbringen. Allerdings musst du dir diese Zeit genauer einteilen. Sport benötigt nämlich Zeit. Du brauchst auch nicht gänzlich auf Alkohol zu verzichten, wenn du mit deinen Freunden unterwegs bist. Wenn du vorher deinen Magen noch gut mit Nahrung füllst und bevor du zu Bett gehst, ein Glas Wasser trinkst, dann sollte dein Körper damit umgehen können. Lebensqualität hat der Motivation jedenfalls noch nie geschadet.

Bewegung ist beim Fitness-Lifestyle letztendlich aber das A und O. Dazu brauchst du, nicht einmal ein Fitnessstudio aufzusuchen. Laufen an der frischen Luft, Tabata oder HIIT Training im Garten oder einfach Radfahren: All das kannst du machen, wenn du einfach nur die Haustüre aufmachst und loslegst.

Im Internet findest du viele Videos (beispielsweise in unseren Sportlädchen Youtube Kanal), welche dir als Anleitung für dein individuelles Trainingsprogramm dienen können. Natürlich kannst du auch einen eigenen Trainingsplan kreieren. Auch bei der Ernährung kannst du einmal schummeln: Eine Pizza oder eine Currywurst dürfen durchaus immer mal wieder auf dem Speiseplan stehen. Vergiss aber nicht, wieder auf den Pfad der Disziplin zurückzukehren.  Am Ende entscheidet die gesunde Mischung, ob du erfolgreich sein wirst.

Fazit

Du erkennst sicherlich schon, dass du dich nicht zu kasteien brauchst, wenn Sport und Fitness deinen Lifestyle und deine Lebenseinstellung prägen sollen. Du kannst Sport durchaus in deinen Alltag integrieren, ohne auf alle anderen Annehmlichkeiten des Lebens zu verzichten. Natürlich musst du auch nicht auf die Menschen, die du liebst, verzichten:  Auf deine Familie, deine Freunde oder deine sonstigen sozialen Kontakte. Sie alle werden weiter gerne an deiner Seite sein, solange du nicht in einen „Fitnesswahn“ verfällst.

Dieser Lifestyle ist gewiss nicht alles, er kann und soll „nur“ ein Teil deines Lebens sein. Ein Waschbrettbauch oder ein dickerer Oberarm um jeden Preis, sollte nicht das Ziel sein. Mit den entsprechenden Rahmenbedingungen wirst du am Ende im Einklang mit dir selbst und deinen Mitmenschen sein.

Ein Lebensstil, der die Gesundheit fördert, verhilft dir zu einem besseren Leben. Mit optimierten Körperformen und verbesserter Körperhaltung erhöhen sich auch dein Selbstbewusstsein und deine Zufriedenheit. Muskelaufbau und Beweglichkeit erleichtern dir das tägliche Leben. Vergiss auch nicht, dass Sport zum Stressabbau beiträgt und die Konzentration fördern kann.

Du siehst also: Es ist gar nicht so schwer. Gehe (oder laufe) einfach den „goldenen Mittelweg“. So gelangst du mit Fitness zu einem besseren Lifestyle: Zum Fitness Lifestyle!

 

 

 

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