Was ist Meditation wirklich?

Was ist Meditation wirklich? Ich gebe zu: Auch ich habe gedacht, das würde nur von spirituellen Freaks gemacht. Klar, derer gibt es natürlich auch jede Menge. Aber ich beweise...
Was ist Meditation?

Was ist Meditation wirklich? Ich gebe zu: Auch ich habe gedacht, das würde nur von spirituellen Freaks gemacht. Klar, derer gibt es natürlich auch jede Menge. Aber ich beweise dir, dass auch du von dieser Entspannungstechnik profitieren kannst.

Was ist Meditation?

Was ist Meditation wirklich?

Um dir die Frage „Was ist Meditation?“ zu beantworten, könnte man Romane schreiben. In jeder religiösen Tradition werden nämlich andere Varianten ausgeübt. Es ist eine sehr vielseitige spirituelle Technik des sich Versenkens, des Innehaltens und sich Konzentrierens. Der Ursprung meditativer Versenkung ist wohl im Buddhismus zu suchen, obwohl auch andere Religionen Versenkungszustände, Achtsamkeitsübungen oder Kontemplation  (= beschauliche Betrachtung) pflegten. Ziel dieser Übungen ist die Besänftigung deines Geistes, der ständig Gedankenfluten, Emotionen und Erinnerungen produziert. Du befindest dich gedanklich entweder ständig in der Vergangenheit oder befasst dich mit einer ungewissen Zukunft. Dein Geist plappert wie ein Radiosprecher ständig vor sich hin, wenn er unbeschäftigt ist. Ein Zustand reinen Bewusstseins und des entspannten Verweilens im „Hier und Jetzt“ ist damit fast unmöglich.

Was ist Meditation? Die verschiedenen Formen

Die verschiedenen Formen wirken nach außen zwar unterschiedlich, sie bezwecken aber in der Konsequenz das Erreichen ähnlicher Zustände. Wir kennen die Meditation

– der Stille oder Ruhe
– der Konzentration
– klassisch – Atem orientiert
– der Einsicht
– der Mantra
– der Achtsamkeit
– mit diversen dynamischen Formen von Osho
– des Gehens
– der transzendentalen Form

In jeder wird die Frage „Was ist Meditation?“ unterschiedlich beantwortet. Im Kern geht es jedoch um dieselben Ergebnisse. Auch bestimmte Kampfkunst-Formen, Bewegungsübungen aus dem Tai Chi und Chi Gong, der Kreistanz der Sufis oder Yogaübungen können meditativ sein. Hier  ist der körperliche Aspekt erkennbarer als bei der reinen Form im Sitzen. Was ist Meditation in Bezug auf die Anwendung beim Sportler? Wer meditiert, kann diese Übung nicht nur als wirksame Entspannungstechnik für Tiefenentspannung nutzen. Du kannst dich nach einer Weile täglicher Übung auch besser konzentrieren. Als Sportler kannst du so deinen plaudernden Geist ausschalten und dich auf das sportliche Ziel konzentrieren. Vertiefte Atmung, intensivierte Hirntätigkeiten und entspannte Muskulatur sind spürbare Effekte. Die Anspannung vor einem sportlichen Wettkampf oder einer beruflichen Herausforderung kannst du damit ebenfalls reduzieren.

Was ist Meditation für die Wissenschaft?
In der Wissenschaft werden die Effekte mit großem Interesse untersucht, aber auch kontrovers diskutiert. Viele Wunderwirkungen werden bestritten oder sind nicht nachweisbar. Die neurologische Meditationsforschung hat aber auch interessante Ergebnisse vorzuweisen. Außerdem werden bestimmte Formen in amerikanischen Krankenhäusern erfolgreich eingesetzt. Man möchte damit Patienten stressfreier machen und ihnen eine aktive Teilnahme am Heilungsprozess ermöglichen. Interdisziplinäre Tagungen belegen, dass man mit solchen Übungen seine Gesundheit verbessern kann. Du lernst, deinen Geist zu entspannen und nicht mehr jedem gedanklichen oder emotionellen Impuls zu folgen. Dein Körper fährt währenddessen bestimmte Prozesse herunter. Dein Herzschlag und Stresspegel sinken und dein Blutdruck steigt nicht weiter an. Folge: Dein Geist schaltet einfach ab! Du erlebst totale Entspannung. Die Gelassenheit, die du dabei nach und nach verspüren wirst, hilft dir auch dabei, Alltagsprobleme, Prüfungs- oder Wettkampfsituationen besser zu meistern. Durch meditative Selbsterforschung und systematisches Geistestraining lernst du, dich verborgenen Ängsten zu stellen, vergangene Fehler zu erkennen und neurotische Reaktionsmuster aufzulösen. Dies alles geschieht nach und nach und ohne, dass du die Dinge als gut oder schlecht bewertest.

Wie fange ich am besten an?
Wenn du in einer Online-Suchmaschine die Frage „Was ist Meditation?“ eingibst, bekommt du zahlreiche Links zu interessanten Artikeln angezeigt. Sie zeigen auf, in welchen religiösen Traditionen und sektiererischen Gruppen dieses Geistestraining betrieben wird. Für den Anfänger sind einführende Volkskochschulkurse eine gute Möglichkeit, eine oder mehrere Formen kennenzulernen, ohne sich bestimmter spiritueller Inhalte verpflichtet zu fühlen. Auch buddhistische Zentren, christliche Gruppierungen oder religiöse Gruppierungen jeglicher Art bieten solche Kurse an. Dadurch besteht zumindest die Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und die Frage „Was ist Meditation?“ einfach mal praktisch beantwortet zu bekommen.“ Auch die Kosten können verschieden hoch sein. Nicht alles, was meditativ ist – beispielsweise meditatives Malen, stundenlanges Mantren-Singen, Fantasiereisen oder meditativer Tanz – ist im engeren Sinne Meditation. Einiges davon kannst du jedoch als Vorstufe nutzen, um danach leichter in einen meditativen Zustand zu kommen. Starten kannst du z.B. mit einer Sitzübung, durch die deine Konzentration auf den Atem in die Stille führt. In der Folge kannst du den entspannten Zustand zu einer intensiven Selbsterforschung führen oder dich konzentriert mit speziellen religiösen Objekten und Phänomenen befassen. Du musst nicht unbedingt einer Sekte oder Religion angehören, oder zu einem sogenannten Guru gehen, um zu meditieren. Meditation hat nicht notwendigerweise etwas mit bestimmten Glaubensinhalten zu tun. Was ist Meditation dann? Es ist eine von bestimmten Religionen entwickelte Technologie, die du prinzipiell auch völlig losgelöst von religiösen Inhalten leben kannst. Jon Kabat-Zinn hat beispielsweise mit seiner „Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR)“ eine Art erfunden, die ohne jede religiöse Betrachtung auskommt. Diese Art wird häufig im klinischen Kontext eingesetzt.

Professionelle Anleitung ist sinnvoll
Als Anfänger solltest du dich zunächst lesend über die verschiedenen Formen informieren und dann einige davon unter professioneller Anleitung ausprobieren. Manches wird dir nicht zusagen. Mit manchen hingegen fühlst du dich bestimmt wohl. Das lange „ZaZen“-Sitzen, wie es im Zen-Buddhismus betrieben wird, ist für manchen eine Tortur. Dynamische Meditationsformen könnten eine Lösung sein. Wichtig ist, dass du regelmäßig an diesen Fähigkeiten arbeitest. Idealerweise solltest du täglich 15-30 Minuten dafür reservieren. Gewarnt wird jedoch vor dem eigenmächtigen Meditieren, wenn du akut psychisch krank bist, oder Antidepressiva nimmst. Bestimmte Visualisierungen können ohne fachkundige Begleitung Psychosen auslösen. Auch spirituelle Krisen können ohne Begleitung selbst für erfahrene Meditationsschüler sehr gefährlich werden.

 

 

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Mentale Fitness
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