Aerobic Breakdowntechniken | Aufbaumethoden

Wie schaffe ich es, eine Aerobic Choreography oder irgendeine andere Groupfitness Routine sinnvoll zu zerlegen und dem Kursteilnehmer sinnvoll zu präsentieren? Ich habe mir die wichtigsten Breakdowntechniken einmal vorgenommen...

Wie schaffe ich es, eine Aerobic Choreography oder irgendeine andere Groupfitness Routine sinnvoll zu zerlegen und dem Kursteilnehmer sinnvoll zu präsentieren? Ich habe mir die wichtigsten Breakdowntechniken einmal vorgenommen und in einem Beitrag und Praxisvideo zusammengefasst.

Aerobic Breakdowntechniken

Aerobic Breakdowntechniken | Welche Aufbaumethode soll ich verwenden?

Es gibt doch nichts schöneres für einen Groupfitness Instructor, als folgendes Szenario: Du startest mit deiner Stunde, deine Kursteilnehmer sind hochmotiviert. Die Stimmung schaukelt sich immer mehr hoch. Dein Aufbau ist perfekt und deine Teilnehmer können deinen Anweisungen super folgen. Am Ende der Stunde erntest du einen Riesenapplaus und du erhälst von vielen Teilnehmern noch einmal ein Extra Lob. Das tut gut.

Aerobic Breakdown | Wie kann ich es praktisch umsetzen?

Theoretisch hört sich das alles immer ganz leicht an. In der Praxis ist es aber häufig ganz anders. Oft können die Kursteilnehmer nicht so perfekt folgen, wie wir uns das als Kurstrainer wünschen würden. Das liegt nicht nur daran, dass wir auch Menschen sind und Fehler machen, sondern liegt oft auch an den Gruppen, die häufig sehr inhomogen sind. Das heißt: Wir haben Einsteiger und Fortgeschrittene in einer Gruppe. Da ist es manchmal recht schwer, allen gerecht zu werden. Die folgenden Aerobic Breakdowntechniken können dir aber dabei helfen, die ganze Gruppe unter einen Hut zu bekommen.

Die einzelnen Breakdowntechniken
Ich werde dir einige wichtige Breakdowntechniken erklären. Im Video siehst du viele auch kurz im praktischen Einsatz.

1. Lineare Progression
Du baust immer einen neuen Schritt auf und lässt den alten Schritt wegfallen. Der Vorteil dieser Technik ist, dass jeder Kursteilnehmer folgen kann und dadurch der Trainingseffekt für das Herz-Kreislaufsystem entsprechend groß ist. Der Nachteil der Linearen Progression ist, dass das ganze irgendwann mal etwas langweilig werden könnte.

2. Add on
Hier baust du wie bei der Linearen Progression immer wieder einen neuen Schritt auf und wiederholst dabei aber immer wieder die bereits erarbeiteten Schritte. Vorteil: Auch hier bleibt der Puls konstant hoch und du erzielst einen guten Trainingseffekt. Nachteil: Die Anzahl der Schritte wird irgendwann sehr groß und ist damit gerade für Anfänger kaum noch komplett zu erfassen. Stell dir vor, du hättest 20 verschiedene Schritte, die du in der richtigen Reihenfolge immer wiederholen musst.

3. Visual Preview
Beim Visual Preview schauen dir die Kursteilnehmer einfach zu, wenn du einen neuen Schritt oder eine Bewegungsfolge machst. Dabei befinden sie sich z.B. im March oder einem anderen einfachen Schritt, damit sie dir trotzdem aufmerksam folgen können. Vorteil: Komplexe Bewegungsmuster sind schnell zu erfassen und können auch hinsichtlich Raumrichtung und Rhythmisierung gut verankert werden. Nachteil: Viele Teilnehmer bleiben einfach stehen, um dir beim Visual Preview zuzuschauen. Dabei sinkt natürlich die Herzfrequenz ab.

4. Reduktionsmethode
Hier baust du die Schritte zunächst in großer Zahl auf und reduzierst dann die Anzahl, bis du schließlich das Endprodukt hast. Vorteil: Die Reduktionsmethode kannst du optional einsetzen. Dadurch kannst du den Schwierigkeitsgrad der Choreografie steuern. Nachteile sind mir eigentlich keine bekannt.

5. Layering
In einer bereits gelernten Choreografie änderst du bestimmte Elemente. Dies geschieht während die Teilnehmer weiterhin die Choreo abarbeiten. Vorteil: Die Pulsfrequenz der Teilnehmer bleibt konstant hoch und der Schwierigkeitsgrad der Stunde kann individuell und spontan geändert werden. Nachteil: Viele Kursteilnehmer mögen diesen Aufbau nicht, da es mitunter lange dauern kann, bis das Enprodukt erreicht wird. Außerdem kann es sein, dass die Bewegungsfolgen immer wieder geändert werden müssen.

6. Schneidemethoden
Schneidemethoden sind das i-Tüpfelchen beim Breakdown. Es macht aus einer möglicheweise sowieso schon schönen Choreografie ein Meisterstück. Bei den Schneidemethoden wird nach dem Aufbau der Basis Blöcke entweder die Choreografie geteilt, oder aber Holding Patterns (vorübergehend haltende Schritte) weggelassen.

a) 32+32+32
Du baust drei Blöcke a‘ 32 Counts auf (jeden von ihnen rechts und links geführt) und halbierst die Choreo dann zum Abschluß. Somit startest du beim Endprodukt den ersten Block mit rechts, den zweiten mit links und den dritten wieder mit rechts. Dann geht es wieder lso mit Block 1, diesmal mit links, Block 2 mit rechts und Block 3 abschließend mit links.

b) 12+4 | 12 + 4 | 8+8
Diese Schneidemethode ist eine Herausforderung, sowohl für dich als Instructor, als auch für deine Teilnehmer. Du baust den ersten Block mit 12 Counts assymetrisch auf und hängst 4 Counts an, die die Seite wechseln. Dasselbe machst du mit Block 2. Somit hast du nun Block 1 und 2 jeweils symmetrisch (bilateral).
Den dritten Block baust du mit 8 Counts auf, die einen Beinwechsel vollziehen. Du hast dann also 8 Counts mit rechts und 8 Counts mit links geführt. Zum Abschluß lässt du die + 4 des ersten und zweiten Blockes einfach weg und machst vom dritten Block nur die ersten 8 Counts. Voila: Du hast 2 x 32 Counts als symmetrisches Endprodukt  (12 + 12 + 8 = 32).

Im Video kannst du dir die einezlnen Methoden noch einmal ansehen. Du hast Fragen? Welche Erfahrungen hast du in deiner Ausbildung oder deinen eigenen Kursstunden mit dem Aufbau gemacht? Nutze doch einfach die Kommentarfunktion unterhalb des Beitrages.

Aerobic Breakdowntechniken from Alexander Krauss on Vimeo.

 

 

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Kategorie
Musiklehre
12 Kommentare zu diesem Beitrag
  • Elidia
    20 Januar 2015 at 15:54
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    Hallo Alex,
    vielen Dank für die Erklärung der vielen Breakdowntechniken. Ich unterrichte überwiegend mit Balanced Add On und, wie bei der von Dir beschriebenen Layering-Methode, dauert es auch beim Balanced Add On lange bis das Endprodukt erreicht ist. Das nervt selbst mich. Trotzdem weiß ich nicht, welche Methode ich anwenden soll. Gibt es eine Faustregel, bei welcher Choreo, welche Methode angebracht ist? Hinzu kommt, dass ich vor lauter einführen und leichte Schritte durch schwere ersetzen, oft den eigentlichen Block vergesse. Vielleicht hast Du einen Tipp für mich? Wenn ich selber nur mittanze, dann fällt es mir immer sehr leicht. Es sieht ja auch leicht aus. Aber es selber vormachen, dabei an die Reduktion, den nächsten Schritt, den Aufbau, daran denken im Musikbogen zu bleiben…ect, das bereitet mir noch sehr viel Mühe und Konzentration.
    Vorab vielen Dank im Voraus und viele Grüße
    Elidia

    • Alex Krauss
      21 Januar 2015 at 09:34
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      Hallo Elidia, aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass nicht jede Stunde perfekt sein kann. Jeder Instructor hat in seinen Stunden das Breakdown auch mal weggelassen und einfach das Endprodukt gezeigt und direkt mit der Gruppe im langsamen Tempo geübt. Der Nachteil ist natürlich, neben der fehlenden Spannung beim Aufbau, dass auch die Herzfrequenz runtergeht. Mache dich aber nicht verrückt: Im Laufe der Zeit wirst du immer mehr Choreografieblöcke verinnerlicht haben, auf die du immer zurückgreifen kannst. Bei diesen musst du dir beim Aufbau keine Gedanken mehr machen. Dein Unterbewusstsein hat da dann schon die Kontrolle übernommen. Versuch doch einfach mal, solche Blöcke, die du schon aufgebaut, hast zu erfassen (aufzuschreiben), zu verfeinern und dein Repertoire auf diese Art und Weise immer mehr zu erweitern. Vielleicht nimmst du dir für jede Stunde vor, einen Block perfekt aufzubauen und zwei weitere einfach im Visual Preview zu unterrichten. Entscheidend ist natürlich auch die Komplexität einer Choreo: Wir sind uns einig, dass ein Block 3 x Grapevine + 2 x Hop Scotch + viermal V-Step mit 90° Turn kein Problem darstellt. Also: Baue auch mal leichtere Sachen ein, die durch schwere Blöcke in deiner Choreo gewürzt werden. Als bevorzugte Choreografie Methode wende ich persönlich gerne die Layering Methode an. Ich baue zu diesem Zweck immer zuerst ein symmetrisches 32 Count Produkt auf, welches ich dann Stückchenweise verändere. So kannst du die Choreo perfekt auf deine Gruppe zuschneiden. Am leichtesten ist es dabei wahrscheinlich, jeweils 8 counts pro Änderung zu erfassen. Die besten Erfahrungen habe ich damit gemacht, zunächst die Arme, dann die Rhytmisierung und dann die Raumrichtung (wenn das in deiner Choreo vorgesehen ist) zu ändern. Sei geduldig mit dir selbst. Du wirst beim Aufbau deiner Blöcke immer sicherer werden und kannst dich dann auf das konzentrieren, was wirklich eine gute Stunde ausmacht: Die Gruppendynamik. Ich hoffe, das hilft dir weiter
      Gruß Alex

      • Elidia
        21 Januar 2015 at 10:49
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        Hallo Alex,

        hab vielen lieben Dank für Deine weiteren Tipps und Mut machende Antwort. Es ist wie alles im Leben…, man muss sich nach und nach an die neu zu lernenden Dinge heran tasten und dabei vor allem geduldig sein. Ich werde Deine Tipps gleich ausprobieren.

        Viele Grüße aus Hamburg
        Elidia

        • Alex Krauss
          21 Januar 2015 at 11:49
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          Mach das auf jeden Fall Elidia! Lass dich nicht unterkriegen 🙂

  • sammy
    25 November 2014 at 12:28
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    Hallo Alex,wo finde ich dein Beitrag zu 12/4 schnitt(12+4 | 12 + 4 | 8+8).Ich habe bald mein Step-Aerobic Prüfung und muss 3 Blöcke( 12/4 schnitt) absolvieren..Leider weiß ich noch nicht wie ich den Aufbau ( & Schriftlich) gestalten soll.

    Es wäre toll, wenn Du mir hierbei helfen könntest.

    Vorab vielen Dank und
    liebe Grüße

    • Alex Krauss
      26 November 2014 at 09:31
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      Hallo Sammy, den von dir gemeinten Beitrag findest du hier http://blog.sportlaedchen.de/musiklehre/aerobic-breakdowntechniken-aufbaumethoden/ – Jedoch findest du die 12/4 Methode dort nur ganz kurz nebenbei erwähnt. Ich versuche dir hier zu helfen. Bei der 12/4 Methode baust du insgesamt drei Einzelteile auf: 1. Teil -> Eine unilaterale Sequenz mit insgesamt 12 + zusätzlich 4 counts, die einen Seitenwechsel bewirken 2. Teil -> Eine weitere unilaterale Sequenz mit 12 + zusätzlich 4 counts, die einen Seitenwechsel bewirken 3. Teil -> Eine bilaterale Sequenz mit 8 + 8 counts. Dazu eine kleine Begriffserklärung: Unilateral bedeutet, die Bewegung findet nur auf einer Seite statt (beispielsweise Nur Basic Steps). Einen Seitenwechsel kannst du mit einem Tap up/Tap down erzeugen. Eine bilaterale Sequenz erzeugt einen Beinwechsel. Bei 8 + 8 wäre das z.B. ein Repeater rechts geführt und ein Repeater links geführt. Die wohl einfachste 12/4 Choreo dieses Planeten würde wohl folgendermassen aussehen: 3 x Basic rechts + 1 x Tap up/Tap down, 3 x Basic links + 1 x Tap up/Tap down. Dazu 3 x V-Step rechts + 1 x Tap up/Tap down, 3 x V-Step links + 1 x Tap up/Tap down. Zum Schluß Repeater rechts = 8 cts und Repeater links = 8 cts. Du hast jetzt also 12+4 / 12 + 4 / 8 + 8. Diese Teile kannst du mit den Teilnehmern erstmal üben. Wenn das klappt, kannst du anfangen zu schneiden. Sage deinen Teilnehmern, sie sollen die Choreo schneiden, indem sie alle Tap up/Tap downs weglassen und den 3.Teil einfach halbieren, also nur noch einen Repeater machen. Das ist die sogenannte 12/4 Schneidemethode. Die von mir vorgestellten Sequenzen kannst du natürlich so komplex gestalten, wie es das Level deiner Klasse zulässt. Ich hoffe, das hat dir etwas geholfen. Gruß Alex

  • andreas
    15 Oktober 2014 at 02:00
    Hinterlasse ein Feedback

    hallo leute hier ist der andi .ich brauche dringend eure hilfe .ich muss in 10 tagen eine Prüfung abgeben und da muss ich Aerobic 10 Minuten tanzen mit der reduktionsmethode bis auf 32 bpm .4 schritte low impac .ich weiss aber nicht wie ich die choreo schreibe .kann dass jemand ? bitte kann mir jemand helfen ? ich bin schon voll am verzweifeln 🙁

    • Alex Krauss
      15 Oktober 2014 at 08:28
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      Hallo Andreas, du musst wahrscheinlich einen kompletten Block mit 32 Taktschlägen = Beats aufbauen. BPM ist nämlich das Kürzel für Beats per minute, was die Musikgeschwindigkeit kennzeichnet. 32 BPM wäre eine totale Entspannungsmusik. Aber wenn du einen 32er Aerobic Block (= 1 kompletten Musikbogen) aufbauen sollst, dann mache es dir so einfach wie möglich. Du könntest beispielsweise folgende Choreo aufbauen: Counts 1-8: Step touch x 4 | Counts 9-16: Grapevine x 2 | Counts 17-24: Hop Scotch (Leg Curl) x 4 | Counts 25-32: Step Knee Lift Repeater (4 x Knie ziehen) -> (Einen Step zur Seite und viermal das Knie des nachfolgenden Beines ranziehen). Das gleiche dann auf der linken Seite. Mit der Reduktionsmethode würdest du die einzelnen Schritte zunächst einmal deutlich häufiger mit deinen Teilnehmern üben, als das Endprodukt später beinhaltet. Du würdest im gezeigten Beispiel mit 16 x Step touch anfangen. Dann zeigst du 8 x Grapevine. Es folgen 16 x Hop Scotch (Leg Curl). Nun führst du die Repeater ein. Die machst du auf der rechten und linken Seite, insgesamt vier mal. Du hast also jeden Schritt mit 32 Taktschlägen eingeführt. Im nächsten Schritt reduzierst du alles auf 16 counts: Step touch x 8, Grapevine x 4, Hop Scotch (Leg curl) x 8 und schließlich Repeater rechts und links (jede Seite 8 counts). Im letzten Schritt halbierst du noch einmal und kommst zum Endprodukt. Diese Choreo endet rechts und links symmetrisch. Wenn du deine Kombi nur asymmetrisch (auf einer Seite) aufbauen sollst, tauschst du den letzten Schritt einfach durch einen anderen Schritt aus, der nicht die Seite wechselt. Fange nicht an, irgendwelche komplexe Choreos zu kreieren. Lieber eine „Easy-Kombi“ perfekt gezeigt und aufgebaut, als eine total tolle Choreo, aber schlecht gezeigt. Ich habe dir einen Link zugefügt mit einem PDF- Dieses zeigt dir alles noch einmal in tabellarischer Form. Hilft dir das so weiter? Und: Viel Erfolg bei der Prüfung.

      Hier kommst du zum PDF Link „Reduktionsmethode“!

  • Elidia
    15 Juli 2014 at 08:57
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    Hallo Alex,

    zunächst einmal vielen Dank für Deine vielen Übungen und Tipps, die du in deinem Blog vorstellst. Ich schmökere sehr gerne hierherum. Nun zu meinem Anliegen. Seit ca. 2011 bin ich begeisterte Aerobic-Trainerin und habe auch letztes Jahr eine Group-Fitness-Ausbildung gemacht. Das war zwar teilweise doch ganz schön schwer, aber es hat sich gelohnt. Trotzdem stelle ich fest, dass man auch durch so eine Ausbildung noch nicht ausgelernt hat. Es ist wie beim Autofahren; vieles muss man immer wieder anwenden, damit sich das Gelernte setzen kann, wirft aber auch immer mal wieder neue Fragen auf:

    Für meine Mittwochs Aerobic-Gruppe habe ich eine Kombi vorbereitet à 32 Beats pro Block. Gewöhnlich tanze ich die Kombi ca. 4x durch. Zuerst den ersten Block rechts/ links, dann den zweiten rechts/ links… usw. Nun wollte ich, wie ich es in anderen Kursen schon mal miterlebt habe, ein Finale tanzen, dazu gibt es ja auf den CD’s bereits vorbereitete Stücke zum Schluss: „Final Performance“
    In meinem Fall,handelt es sich dabei um das Lied Wake me Up von Avicii ft. Aloe Blacc mit 135 bpm und hat eine Länge von 4:05 min. Was ich nicht verstehe ist der Aufbau:
    2×32 Intro + 6×32 Choreo + 2×32 Intermezzo + 6×32 Choreographie.
    Ich komme da nicht mit hin. Muss ich hier irgendwie schneiden… und was heißt schneiden in dem Fall?

    Anbei meine Choreo:

    1 Block

    1x Side to Side + 1x Chaussee (Arme gehen mit Side to Side)
    Double Step T. + March; Reduktion)

    2x Straddle
    (mit Double Step T.auf die andere Seite bringen)

    4x Scoop

    2x Easy Walk

    2 Block:

    1x Grape – Vine Fly gesp. zur Seite / Curl im Eck + 1x (hin)
    (Einführen mit D. Step T.)

    1x Grape – Vine Curl zur Seite / im Eck + 1x V-Step (zurück)
    (Hier Fußwechsel- Erst mit Grape-Vine üben und dann durch V-Step ersetzen)

    1x Baby-Mambo Cha-Cha-Cha rück + vor
    (zum Üben, 2x Mambo am Platz, damit uns nicht schwindelig wird.)

    2x Step Touch im Kreis
    (Dabei Arme vor dem Körper zu und neben dem Körper auseinander führen)

    Aus TN-Sicht, wenn wir rechts beginnen, geht rechte Schulter nach hinten

    3 Block:

    1x Single, Single Double Step Kick
    (Einführen mit s.s. D. Step T.)

    4x Pony rück / ich vor (Arme wie Fensterputzer)
    (Pause: mit Step T. nach vorne kommen)

    4 x Lounge diagonal rück (Arme gehen mit im Wechsel)

    4x Hop – Scotch vor/ ich rück

    Es wäre toll, wenn Du mir hierbei helfen könntest. Denn ich möchte, dass die Stunde durch so ein Finale richtig rund wird.

    Vorab vielen Dank und
    liebe Grüße

    Elidia

    • Alex Krauss
      15 Juli 2014 at 11:02
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      Hallo Elidia, du hast soweit alles richtig gemacht. Drei Blöcke jeweils rechts und links passen auf das Final Lied der CD. Die Bezeichnungen bedeuten folgendes: 2 x 32 Intro sind insgesamt 64 counts, die du dazu verwenden kannst, deine Gruppe einzustimmen. Ein wenig Freestyle, ein paar motivierende Sätze etc. Dann folgt der Hauptpart mit 6 x 32 Counts. Das entspricht der Länge deiner Choreo. Danach gibt es wieder eine Zwischenpause, in der du die Leute nochmal anpeitschen kannst. Diese dauert ebenfalls 2 x 32 Counts. Dann startest du wieder mit deiner Choreo. Und dann ist Ende. Willst du mehr, musst du das ganze von vorne starten. Diesen speziellen Aufbau erlebst du häufig auf Conventions, wo dann während der Intermezzo und Intro Phase nochmal richtig animiert wird. Ich hoffe, diese Infos helfen dir weiter. Gruß aus Köln von Alex 🙂

      • Elidia
        15 Juli 2014 at 16:22
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        Hallo Alex,

        vielen, vielen Dank für Deine rasche Antwort. Ja, ich denke es hilft mir weiter…, aufjedenfall werde ich es nachher gleich mal ausprobieren. Verstehen tut man es ja meistens, aber die Umsetzung gestaltet sich manchmal schwierig. Man muss in der Musik bleiben, manchmal noch mitzählen, die Schritte rechtzeitig ansagen… usw. Aber das kommt alles nach und nach. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht weiter komme, aber dann kommt plötzlich so ein Art Lernschub (Aha-Erlebnis) und es wird dann immer besser. Man muss nur dran bleiben und darauf vertrauen, dass das Gehirn weiter daran arbeitet, auch wenn man gerade einer völlig anderen Tätigkeit nachgeht.
        Also nochmals Danke und Gruß aus Hamburg!

        Ach bevor ich es vergesse… gibst du eigentlich auch Schulungen, workshops oder ähnliches?

        • Alex Krauss
          16 Juli 2014 at 08:27
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          Hallo Elidia, glaub mir, du wirst irgendwann alles ganz automatisiert umsetzen. Das wird immer besser. Nein, Workshops oder Schulungen gebe ich keine. Aber ich blogge, das ist auch schön 🙂 Gruß aus Colonia ALEX

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