Was du als Aerobic Trainer über die Musik und den Musikbogen wissen solltest Teil 2

Zum Thema Musiklehre habe ich einige Zeilen Text geschrieben. Theorie kann jedoch niemals die Praxis ersetzen. Deshalb: Schau dir auf jeden Fall das untenstehende Video an. Dort habe ich...

Zum Thema Musiklehre habe ich einige Zeilen Text geschrieben. Theorie kann jedoch niemals die Praxis ersetzen. Deshalb: Schau dir auf jeden Fall das untenstehende Video an. Dort habe ich einige „Drills“ kreiert, die du Stück für Stück abarbeiten kannst. Jetzt erstmal etwas Theorie 🙂

Was ist BPM?

BPM ist die Abkürzung für Beats per Minute (Taktschläge pro Minute, gibt also die Geschwindigkeit der Musik an). Sinngemäß ist die Musikgeschwindigkeit umso höher, je höher die BPM Zahl ist. Für eine typische Kräftigungs/Toning Stunde würdest du eine BPM von 115-132 wählen. Hier sind die Vorgaben der Ausbildungsinstitute teilweise recht unterschiedlich. Ich bevorzuge 125BPM und schneller (maximal jedoch 132BPM)

Die Arbeit zur Musik und zum Musikbogen ist essentiell für den Kursleiter

Die Arbeit zur Musik und zum Musikbogen ist essentiell für den Kursleiter

Wie ist der Musikbogen aufgebaut?

Musikbogen? Was ist das denn? Das fragen Kursteilnehmer sehr häufig. Dabei ist der Musikbogen Bestandteil einer jeden professionellen Groupfitness Stunde. Eine Info sollte ich noch voran stellen: Oft werden die Beats (= Taktschläge) im allgemeinen Sprachgebrauch als „Takte“ bezeichnet. Richtig ist jedoch, dass ein Takt aus 4 Beats besteht (= 4 Taktschläge). Dies nur vorab, um Verwirrung zu vermeiden. Der Taktschlag ist also die kleinste Einheit in der Musik.  Zwei Takte (= 2 x 4 Taktschläge) ergeben eine Phrase (= 8 Taktschläge). Vier Phrasen (= 4 x 8 Beats) ergeben dann den „berüchtigten“ Musikbogen 😉
Zusammenfassend also:

Takt: 4 Taktschläge | | | |
Phrase: 2 Takte oder 8 Taktschläge | | | | | | | |
Musikbogen: 8 Takte oder 4 Phrasen oder 32 Taktschläge | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |

Was ist denn ein 4/4 Takt?

Ein 4/4 Takt besteht aus 4 Taktschlägen a Viertelnote (Dance, Aerobic, Step). Die obere Zahl gibt die Anzahl der Schläge pro Takt, die untere Zahl den Notenwert eines jeden Schlages an. Im Groupfitness Bereich müssen wir uns hauptsächlich mit dem 4/4 und in Ausnahmefällen mit dem 3/4 Takt beschäftigen.
Ein ¾ Takt sind dann also 3 Taktschläge a Viertelnote (¾ Step, Chill, Walzer, Discofox).

Ein wenig Mathematik

Um die ungefähre Länge deiner Choreografien oder Übungssequenzen bestimmen zu können, musst du eigentlich nur die BPM Zahl haben. Bei 128 BPM wäre ein 32er Bogen ca. 15 Sekunden, eine Phrase ca. 4 Sekunden, ein Takt ca. 2 Sekunden und ein Taktschlag ca. 0,5 Sekunden lang. Wenn du also eine Choreografie von insgesamt 6 x 32 Counts hättest, wäre ein kompletter Durchlauf bei 128BPM = 90 Sekunden lang. Das muss du dir natürlich nicht merken. Eine Stoppuhr tut es auch 😉

Der Musikbogen

Ein Musikbogen hat einen charakteristischen Aufbau (gleich einer Geschichte)
Auf einer handelsüblichen Aerobic CD hast du diesen 32er Bogen nahtlos von Anfang bis Ende korrekt gemixt. Dadurch kannst du eine komplette Stunde durcharbeiten ohne pausieren zu müssen. [Trinken erlaubt :-)]
Der Instructor nutzt die “1” in der Musik, um genau dort seine Choreografie oder Übungsfolge zu beginnen. Dies ist international vereinbart und gibt dir als Instruktor die Möglichkeit, in jedem Land der Erde eine Kursstunde zu geben.

Genug der Theorie. Im nachfolgenden Video gibt es einige Drills. Wenn du lernen möchtest, die ‚1‘ zu hören und damit zu arbeiten, dann gehe die Drills Stück für Stück durch. Fange den nächsten Drill erst an, wenn du den vorangegangenen 100%ig beherrschst.

Viel Spaß beim Üben

Gruß Alex

Den ersten Teil zum Thema Musik und Musiklehre findest du hier:
Artikel Musiklehre Vol. 1

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Kategorie
MusiklehreTraining in der Theorie
69 Kommentare zu diesem Beitrag
  • Conny
    23 Mai 2016 at 21:16
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    Hallöchen Alex,

    weißt du vielleicht,ob der Name „HIIT“ (High Intensity Intervall Training) geschützt ist ???
    Oder darf ich den verwenden?

    LG Conny

    • Sportlädchen Blog
      25 Mai 2016 at 11:11
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      Ja, den kannst du verwenden! Habe dir nochmal eine separate Mail geschickt! Gruß Alex

  • Conny
    2 September 2015 at 17:55
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    Hallo Alex,

    wie gehts? Muß dich mal wieder was fragen.

    Wenn ich meine erste Kickbo Stunde halte,sollte der Aufbau der Stunde immer gleich bleiben bis zur letzten Stunde ,also immer in etwa mit den selben Übungen oder wird das dann den TN zu langweilig? Aber ich denke,wenn ich jede Stunde anders mache,kommen die ja nicht mit ,ODER???

    LG Conny

    • Sportlädchen Blog
      4 September 2015 at 09:20
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      Hey Conny, das hängt natürlich auch etwas vom Level deiner Klasse ab. Wenn du eine Einsteiger Klasse hast, dann kann Wiederholung schon Sinn machen. Wenn die Leute höhere Level erreichen, dann wollen sie oft immer wieder Veränderungen … Ich versuche persönlich meine fortgeschrittenen Klassen immer mit neuen Stundenbildern zu jeder neuen Kursstunde zu beglücken. Bei den Einsteiger Klassen versuche ich, gewisse Bewegungsblöcke zu kreieren und immer wieder mal über die Wochen hinweg einzusetzen … Das ist halt gut für die Wiedererkennung und ist für deine Teilnehmer ein tolles Erfolgserlebnis. Da heutzutage die Kurse oft von den unterschiedlichsten Teilnehmern mit den verschiedensten Leveln besucht werden, geht man als kursleiter aber auch häufig einen Kompromiss ein. Leider gilt: Du kannst es nicht jedem/r recht machen!

      • Conny
        4 September 2015 at 18:50
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        Ja das stimmt,jedem Recht machen kann man es nicht.Aber zb.ich habe jetzt die folgende Situation.Zwei Kursleiterinnen ,die kickbo gemacht haben und schon jahrelang das gehalten haben ,hörten jetzt auf.
        Nun denke ich ,das ich denen viell.nicht gerecht werde ,weil ich ja das noch nicht so lange mach und weil die TN viell.schon höhere Erwartungen von mir haben.Wie weiß ich denn,ob ich gut bin???

        • Sportlädchen Blog
          4 September 2015 at 20:38
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          Gehe offen mit der Situation um und sprich einfach mit den etablierten Teilnehmern. Wenn du die formellen Wortführer der alten Gruppe auf deiner Seite hast, dann hast du auch die komplette Gruppe hinter dir … Sei nicht das, was du nicht wirklich bist … Sei die Conny … Baue dir deinen Kurs auf und habe Geduld. Bald wirst du jede Menge treuer Fans haben.

          • Conny
            6 September 2015 at 20:50

            Ich hoffe,daß das klappt.
            Vielen lieben dank für deine klaren Worte.Ende September gehts los mit meinem neuen Kurs.Ich hoffe echt das klappt dann auch so ,wie in meinen Vorstellungen und wie ich es eingeübt habe.
            Bis bald und vielen dank nochmal.Melde mich schon wieder mal,habe ja immer wieder mal Fragen.;))

            LG Conny

          • Sportlädchen Blog
            7 September 2015 at 08:49

            Gerne Conny! 🙂

  • Conny
    8 Mai 2015 at 18:38
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    Ja da hast du Recht ,Alex.

    In der Theorie klappt das auch schon ganz gut,aber in der Praxis könnte es besser sein .Ich ärgere mich dann immer ,wenn ich übe und übe und es wird immer nicht so ,wie ich es mir vorstelle.;((.Bei manchen Tracks hört man auch die 1 er sehr gut raus u.bei manchen aber auch nicht so gut.
    Zb.ist bei einigen manchmal ein Vorspann mit nur singen u.bissel Musik halt auch,aber wie soll ich erklären .Der richtige Tackt fängt ja dann eig.später an ,also die große 1.Weil bei dem Vorspann kann ich das nicht so richtig raushören. Hoffe,du verstehst ,was ich meine.Müßte man hören,dann wäre das besser zu erklären.So dann auf dem Tackt arbeiten,bereitet mir auch keine Probleme,was mir dann schwerfällt,ist,wann muß ich zb.die Seite wechseln,nach wievielen Tackten.Oder kann ich das individuell bestimmen?? Aber ich möchte ja beide Seiten gleich trainieren.Hm !

    Schöne Grüße Conny und vielen dank für deine schnellen Antworten;))

    • Alex Krauss
      9 Mai 2015 at 17:12
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      Hey Conny, du wirst da deinen eigenen Weg finden … Wann du die Seite wechselst, ist abnhängig von der Zielsetzung und der Gesamtplanung deiner Stunde … Nichts is individueller als eine Kursstunde …

      • Anonymous
        9 Mai 2015 at 19:23
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        Okay Alex ,

        vielen dank nochmal für deine Ratschläge .Und noch ein schönes WE ;))

        Schöne Grüße Conny

  • Conny
    3 Mai 2015 at 20:02
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    Hi Alex,
    kannst du mir viell.sagen,wie ich errechnen kann,wieviele „Musikbögen“ ein Lied hat.
    Z.b.ein Lied hat 134 bpm ,Zeit:4:46,

    Und was mach ich,wenn ich mal vollkommen aus den Musikbogen raus komme,kann ich dann auch bei einer kleinen „1“einfach wieder reinspringen?Hauptsache ich bin wieder im Takt ???

    LG Conny

    • Alex Krauss
      4 Mai 2015 at 11:29
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      Hallo Conny,
      du solltest auf jeden Fall auf die große „1“ warten, bzw die Zeit bis dorthin mit einem „Überbrückungsschritt/Halteschritt“ überbrücken.

      Wie errechnet man die Anzahl der Musikbögen? Ich nehme mal dein Beispiel. Du rechnest zunächst einmal aus, wieviele Beats das Lied insgesamt hat. Rechnung im Dreisatz: 60 Sekunden haben 134 Beats, 1 Sekunde hat 2,233 Beats, 286 Sekunden haben 638,7 Beats. Dividiere 6387 durch 32 (= Anzahl der Beats pro Musikbogen) und du erhälst gerundet 20. Der Track enthält also 20 Musikbögen. Es gibt schon mal minimale Abweichungen. Stell dir vor, die BPM ist nicht ganz genau 134, sondern 133,8 –> Dann hast du natürlich minimale Abweichungen. Auf dem CD Cover findest du nämlich immer nur glatte Zahlen! Hilft dir das weiter? Gruß ALEX

      • Anonymous
        4 Mai 2015 at 16:13
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        20 Musikbögen ? oder meinst du 20 Phrasen =5 Musikbögen

        Black Out;))Sorry !

        LG

        • Alex Krauss
          5 Mai 2015 at 08:32
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          Es sind 20 Musikbögen !!! Bei 20 Phrasen wären es ja nur 160 Beats insgesamt (20 x 8) … Ein Musikbogen = 32 Beats …. Dann wäre der ganze Zauber ja nach knapp 72 Sekunden vorbei. Zur Erinnerung: 134 Beats dauern genau 1 Minute 🙂

          • Anonymous
            5 Mai 2015 at 19:40

            Dh.zb.wenn ich jetzt in 2 Tracks Kick bo sequenzen einsetzen möchte ,dann müßte ich die ganze Zeit die Musikbögen mitzählen??? Geht das überhaupt??? Wenn ich mir öfters in you tube Kick bo Videos anschaue,sind die Trainer die ganze Zeit am labern,wie kann man denn da noch mitzählen ;(( Oder arbeiten die irgendwie anders.

            LG Conny

          • Alex Krauss
            6 Mai 2015 at 07:51

            Hey Conny, im Laufe der Monate und Jahre wirst du die Musikbögen nicht mehr zählen brauchen … Das wirst du dann unbewusst ausführen … Mit der Zeit kommt die Erfahrung und die Routine. Du wirst deinen eigenen Style entwickeln und brauchst dir über den Musikbogen keine Gedanken mehr zu machen. Das übernimmt dann für dich das Unterbewusstsein … Wenn du mit deinem Auto unterwegs bist, brauchst du dir ja auch keine Gedanken darüber zu machen, in welchem Gang du dich gerade befindest … Und du kannst dabei reden, Musikhören, den Verkehr beobachten und und und … Hättest du dir bei deiner allerersten Fahrstunde das vorstellen können? Gruß aus dem Rheinland von Alex

  • Robert
    19 November 2014 at 15:06
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    Hi, ich habe auch eine Frage. Ich mache jetzt bald die Ausbildung zu Aerobic etc. die B-Lizenz, gebe ich schon Kurse in BBP.
    Ich habe eine Frage zum Cuing und Mitzählen der Übungen. Man sollte die Übungen ja für sich mitzählen damit man nicht bspw. rechts 16 wiederholungen macht und links 24. Wenn ich aber jetzt zum beispiel bei der langhantel den takt mit ansage (hoch.. hoch), wie kann ich dann dabei noch zählen? gibt es hier einen trick?

    • Alex Krauss
      20 November 2014 at 00:59
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      Hey Robert, die Wiederholungen zählen ist wahrscheinlich auf Dauer keine gute Lösung. Stell dir vor, du bist vollkommen involviert in deine Stunde, korrigierst deine Teilnehmer und willst zwischendurch ja auch noch etwas mit den Leuten kommunizieren! Versuche über die nächsten Wochen hinweg dir anzugewöhnen, nicht mehr die Wiederholungen zu zählen, sondern die Musikbögen. Wenn du beispielsweise die Rhythmusvariation 3/1 hast (drei Zeiten hoch, eine Zeit tief) dann sind das 8 Taktschläge = 1 Phrase. Somit hat ein Musikbogen vier solcher Phrasen (oder 3/1 Rhytmusvariationen). Wenn du also 24 Wiederholungen machen möchtest, musst du nur sechs Musikbögen durchlaufen. Das gleiche Konzept ist natürlich auch für andere Rhythmisierungen anwendbar. Du wirst bald schon in der Lage sein, beiläufig die Musik zu hören und die Wiederholungen darauf abzustimmen. Geduld und Training sind aber angesagt. Ich hoffe, das hilft dir weiter! Gruß Alex

      • Robert
        20 November 2014 at 08:21
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        Hallo Alex,

        vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort.
        Ich habe es schon befürchtet, das es über die Musik geht. Ich habe jetzt schon Angst vor Musiklehre.

        Was mir nur „noch“ nicht einleuchtet: „Wenn du beispielsweise die Rhythmusvariation 3/1 hast (drei Zeiten hoch, eine Zeit tief) dann sind das 8 Taktschläge = 1 Phrase.“

        Ich würde da als Laie jetzt sagen es sind vier Taktschläge, aber acht. Kann man Musikbögen durchlaufen ohne das Thema bereits gehabt zu haben? Ich habe oft Angst das die Teilnehmer es merken dass ich nicht gut „zählen“ kann, also cuing und zählen zusammen, so wie ich es jetzt ja mache. möchte es aber undbedingt richtig lernen, evtl. geht das schon vor dem unterricht.

        danke für deine antwort.
        robert

        • Alex Krauss
          20 November 2014 at 10:51
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          Hallo Robert, du hast natürlich vollkommen Recht: Es sind vier Taktschläge für einen 3/1 Durchgang. Sorry für meinen Fehler! In dem Fall sind es 8 Durchgänge pro Musikbogen. Du brauchst keine Angst vor dem Zählen oder der Musiklehre zu haben. Es wird der Zeitpunkt kommen, wo dies alles von deinem Unterbewusstsein übernommen wird. Ich erinnere mich noch an meine erste Aerobic Stunde: Anscheinend perfekt vorbereitet von mir und dennoch ein Fiasko im Ergebnis! 🙂 Lass deine Teilnehmer einfach wissen, dass du frisch aus der Ausbildung kommst, oder diese gerade absolvierst. Meine Teilnehmer haben mich immer bestärkt und waren immer involviert. Das war klasse! Schwäche zugeben ist eine große Stärke. Danke für deine Hinweise zu meinem Fehler. Gruß Alex

  • Conny
    30 Juni 2014 at 21:37
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    Hallo Alex,wie geht´s? Heute meine Frage zu BBP-Kursen.Sollte ich meinen Kurs lieber nach den Liedern gestalten,also zb.pro Lied 1-2 Übungen oder sollte ich die Musik außen vor u.einfach die Übungen freien Lauf lassen.Weil ich möchte eine BBP-Stunde (im Wechsel)ohne Mattenübungen halten ,also die ganze Stunde Cardio-mäßig.Nur wenn ich pro Lied 1-2 Übungen rein baue,kommen da unendlich viel Übungen zusammen.Aber ich möchte halt Abwechslung rein bringen,das es nicht zu langweilig wird.Und ich benutze in meiner Stunde auch Tonings zusätzlich.Oder sollte ich dann lieber weniger Übungen machen u.dafür lieber mehrere Durchgänge.Was wäre deine Empfehlung??? Schöne Grüße sendet Conny

    • Alex Krauss
      3 Juli 2014 at 10:17
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      Hey Conny, ich an deiner Stelle würde mehrere kleinere Einheiten vorbereiten, die du zwei oder dreimal abspulen kannst. Beispiel: Squat Jumps, Ausfallschritte und Burpees. Also drei Übungen, diese dann jeweils 32/64 oder auch 96 counts machen und dann insgesamt drei Durchgänge. Du hast dann relativ zügige Wechsel, Abwechslung und die Teilnehmer müssen sich nicht viel merken. Wenn du vier solcher Einheiten ( je 3 Übungen mit 3 Durchgängen ) machst, hast du wahrscheinlich schon die komplette Stunde voll. Ergebnis: 12 Durchgänge und 12 Übungen! Wichtig: Es darf nicht so kompliziert sein, damit deine Teilnehmer ohne Probleme folgen können. Weitere Idee: Add On Konzept. Mache eine Übung,nimm eine weitere hinzu, dann alles von Anfang an! Dann wieder eine Übung dazu … Und wieder alles von Anfang an etc. Deine Sequenzen werden dann immer länger und trotzdem können deine Kunden gut folgen. Versuchs doch mal 🙂

  • Conny
    15 Juni 2014 at 17:30
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    Danke Danke Danke;)))

    Gruß Conny

  • Conny
    28 Mai 2014 at 14:04
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    Hallöchen Alex,

    wie machst du das eigentlich in deinen BBP-Kursen.Zb.ich habe eine CD mit lauter gemixten Liedern u.die BPM sind verschieden .Ich wollte jetzt zb.ca 20-25 minuten einen Cardio-Teil(mit Tonings)machen u.dann ca.35-40 min.Mattentraining BBP+ Cool down.Könnte ich das so machen ??? Und wie verändere ich diese Stunde jedesmal ein bissel anders,ohne großen Zeitaufwand.Weil im Cardio-Teil wollte ich keine großartige Choreo machen ,weil das geht mit den Tonings nicht so gut .Sondern nur ganz einfache übungen,wo ich die Hanteln zum rasseln bringe.

    Lg sendet Conny

    • Alex Krauss
      30 Mai 2014 at 09:41
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      Hallo Conny, die Aufteilung, zunächst den Cardio Teil zu machen, würde ich persönlich auch so machen. Man sagt zwar normalerweise, dass Kraft vor Ausdauer trainiert werden soll, da aber in den BBP Klassen mehr die Kraftausdauer trainiert wird, ist das nicht ganz so dramatisch. Der Vorteil: Du kannst erst alle Übungen im Stand absolvieren und dann in der zweiten Hälfte der Stunde zu den Floorwork Übungen übergehen. Bei der Musik wäre es natürlich hilfreich, wenn du eine durchgemixte CD verwenden würdest. Wenn du konstante (oder leicht progressiv steigende) BPMs verwendest, kannst du dich voll und ganz auf die Stunde konzentrieren ohne immer die Musik zu pitchen. Ich nehme normalerweise für den Cardio Teil etwas höhere BPMs. Meistens mache ich Easy Step Moves. Dann kann ich sogar mit BPMs um die 130 arbeiten. Für den Floorwork Teil pitche ich dann immer etwas herunter. Wenn du natürlich keine Pitch Control hast, musst du im Zweifel die CD wechseln. Um Abwechslung reinzubringen, versuch einmal neue Konzepte zu integrieren. Du kannst z.B. eine Easy Aerobic oder Step Aerobic Mini Choreo im Wechsel mit einer Kraftübung machen. Dadruch hast du permanent Wechsel in deiner Stunde. Ich experimentiere im Moment viel mit Intervalltraining. Tabata und HIIT sind perfekt geeignet, um Kraft und Ausdauer zu kombinieren. Schau mal hier: http://blog.sportlaedchen.de/intervall/tabata-training-ein-komplettes-programm/ Manchmal sind die einfachsten Sachen einfach die besten. Gruß aus Köln Alex 🙂

      • Conny
        30 Mai 2014 at 13:59
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        Okay Alex,wieder vielen lieben dank für die hilfreichen Tipps. LG Conny

        • Alex Krauss
          31 Mai 2014 at 11:54
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          Gerne Conny!

          • Conny
            5 Juni 2014 at 09:38

            Hey Alex,was für Kurse würdest du dann eig.halten ,mit verschiedene BPM gemixte CD`s.Irgentwie möchte ich die trotzdem mit verwenden,sonst hab ich die umsonst gekauft u.die Lieder gefallen mir super. Lg Conny.

          • Alex Krauss
            10 Juni 2014 at 08:08

            Hey Conny, wenn du deine Stunde kontinuierlich im 32er Bogen halten möchtest, ist das schwierig. Zunächst einmal solltest du deine CD natürlich perfekt kennen. Finde heraus wie lange jeder Track ist und wieviel BPM er hat. Eine Möglichkeit des Einsatzes wäre z.B., dass du für jedes Lied eine eigene Übungssequenz kreierst, die gemeinsam mit dem Ende des Tracks endet. Du könntest beispielsweise eine Übung genau zur Liedlänge machen (Ähnlich Langhantel Workout oder Indoor Cycling). Ebenfalls eignet sich deine CD bestimmt auch für das Warm up oder das Cool Down I. Du musst halt nur darauf achten, dass die BPM zum Stundenabschnitt passt. Liebe Grüße aus Köln von ALEX 🙂

  • Conny
    15 Mai 2014 at 15:08
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    Hey Alex,ich bins mal wieder.

    1.Frage: Auf was muß ich besonders bei einem Kick (beim Kick bo) achten,das sich die Teilnehmer nicht verzerren oder so???

    2.Frage:Wie finde ich bei einem 3 min.Song ,während ich eine Stunde halte,schnell die mitte(also 1,5 min.) Man kann ja da nicht ständig zählen oder sollte ich mir eine Stoppuhr mit hinlegen,aber das schaut irgentwie auch blöd aus??? Oder sollte man das einfach nach Gefühl ermitteln,hm.

    • Alex Krauss
      18 Mai 2014 at 10:22
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      Hey Conny, beim Kick solltest du darauf achten, dass deine Teilnehmer extrem gut aufgewärmt sind. Weiterhin ist die absolut korrekte Übungsausführung wichtig. Biete deinen Teilnehmern die Option an, den Kick auch in einer „Low“ Variante zu machen. Bei vielen Teilnehmern mangelt es nämlich an der Beweglichkeit und Stabilisation, um den High Kick wirklich sauber und sicher auszuführen. Zu deiner zweiten Frage: Ja, da hast du wirklich nicht viele Möglichkeiten. Ich zähle normalerweise nur den kompletten Musikbogen im Hintergrund mit. Um dir ein Beispiel zu geben, was sich gut rechnen lässt: Bei 128 BPM hättest du also 128 + 64 Counts pro 90 Sekunden. Das wären dann 6 komplette 32er Bögen. Was du auch machen kannst: Wenn du beispielsweise mit 128 BPM arbeitest und machst Squats, dann kannst du die Wiederholungen zählen. Für 6 komplette 32er Bögen und 4 counts pro Squat würdest du also 48 Squats machen. Schon hast du die Mitte gefunden für einen 3 Minuten Song. Ansonsten hilft tatsächlich nur der Blick zur Uhr. Ich habe häufiger auch einen Alarm an der Uhr eingestellt. Das geht auch als Vibrationsalarm. So bekommen das deine Teilnehmer nicht mit 🙂 Vielleicht hilft dir das alles etwas weiter. Gruß aus Köln Alex

      • Conny
        18 Mai 2014 at 22:05
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        Vielen vielen dank,ich probier das mal aus,was mir am besten liegt.Hast du mit „Kick-Varianten“evtl.ein Video versteckt.Ich hab zwar ne DVD,aber das ist alles „High Kick“ und so hoch komm ich selber auch nicht.Hab mir da auch mal gescheit weh getan und das schmerzt noch nach 3 Monaten.Da war ich aber selber schuld,da ich mich nicht aufgewärmt hatte.Aber das war mir eine Lehre ;(( LG aus Bayern sendet Conny

        • Alex Krauss
          19 Mai 2014 at 08:36
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          Hey Conny, zum Thema Kick Varianten habe ich leider noch kein Video. Der Low Kick ist eigentlich nur eine flache Variante des High Kicks. Du hast recht: Wenn man sich mal richtig weh getan hat, laboriert man mitunter wochenlang damit rum. Das ist nicht nur körperlich schmerzhaft, sondern wirft dich auch in deinem persönlichen Training zurück 🙂 Gruß ALEX 😉

          • Conny
            19 Mai 2014 at 20:16

            Ja da hast du recht Alex ,aber da muß ich durch.Ich muß mich auf meine Kurse vorbereiten. Bis bald,hab ja immer immer wieder Fragen.Ich hoffe das nerft dich nicht. LG Conny

          • Alex Krauss
            20 Mai 2014 at 08:26

            Hey Conny, das nervt überhaupt nicht! 🙂

  • Conny
    6 Mai 2014 at 14:11
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    Wieder vielen Dank Alex für deine schnelle Antwort,du konntest mich wieder inspirieren.Und freu mich schon auf dein Video.Es ist toll jemanden zu haben ,mit dem man sich im Bereich „Sport „oder „Musik“ austauschen und Hilfe holen kann.Einfach Suuuuuper.Nochmal vielen Dank .LG Conny

    • Alex Krauss
      7 Mai 2014 at 07:37
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      Sehr, sehr gerne Conny! Ich freue mich auch immer über Austausch 🙂 LG Alex

  • Liel
    5 Mai 2014 at 22:25
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    Hallo Alex,

    vielen Dank für die tollen Übungen, Videos und verständlichen Erläuterungen, in Deinem Blog. Man spürt Deine Hingabe und den Spaß, den Du dabei hast!

    Mach weiter so
    Gruß Liel

  • Conny
    3 Mai 2014 at 12:14
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    Hallo Alex,wie gestalte ich am besten ein Intervall-Training 3 to 3?

    Also 3 min.bei 132 BPM u.3 min.bei 148 BPM und insgesamt hat die CD 60 min.,davon 5 min.warm up und 5 min. cool down.Ich wollte sowas wie „Liegestütz“,“Kniebeuge „etc.mit rein bringen.Aber 3 min.Liegestütz???

    Weiß nicht ,ob das für die Teilnehmer zu schaffen ist.Wie würdest
    du das organisieren bzw.mir Tips geben,welche Übungen ich bei solcher CD am besten rein bringe. LG Conny

    • Alex Krauss
      4 Mai 2014 at 08:17
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      Hey Conny, ich würde bei den 132 BPM Tracks eine Kräftigungsübung und bei den 148 BPM einen Cardio Part machen. Die Liegestütze sind schon gut! Du kannst den Teilnehmern ja die Variante auf den Knien anbieten. Schau mal hier http://blog.sportlaedchen.de/krafttraining/liegestuetze-push-ups/ Dort habe ich dir verschiedene Level mal aufgezeigt. Level 1 und 2 kannst du durchaus 3 Minuten machen. Ansonsten mache doch einfach 1,5 Minuten Liegestütze und gehe den Rest des Intervalls mit deinen Teilnehmern einfach in die „Plank“ Position und halte das statisch. Kniebeugen, Jumping Jacks, Knee Lifts, Ausfallschritte, Burpees, Sprints sind nur einige Übungen, die du in ein solches Intervall einbauen kannst. Ich bin ein großer Fan des Zirkel/Intervalltranings und meine Kursteilnehmer lieben es. Lass mich wissen, ob ich dir weiterhelfen konnte 🙂 Gruß Alex

      • Conny
        4 Mai 2014 at 17:41
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        Hey Alex,ja du hast mir sehr geholfen,die Liegestützübungen am Step sind toll,sowas möchte ich machen;))).Vielleicht hättest du da am Step noch paar mehr Kraftübungsideen für mich.Und viell.noch paar Anregungen für den Cardio-Teil.Ich dachte da evtl.an paar „kick bo“ -Übungen .Und wie oft würdest du „Pausen“ einlegen zum trinken oder so ???Oder muß ich das individuell entscheiden,wie die Teilnehmer drauf sind???Weil Intervall ist ja auch ganz schön anstrengend und fast ne ganze Stunde . LG Conny

        • Alex Krauss
          5 Mai 2014 at 07:57
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          Hey Conny, ich werde demnächst mal einige Zirkeltraining-Ideen mit und ohne Equipment in verschiedenen Beiträgen verankern. Wird allerdings noch etwas dauern. Du kannst grundsätzlich die Übungen, die du am Boden oder auf der Matte machst, auch auf den Step „exportieren“. Ich finde immer gute Ideen für meine Zirkeleinheiten bei den Functional Training Übungen. Thema Pausen: Ich mache den Zirkel immer recht zügig: Nur 1 Minute Belastung – 10 Sekunden Pause (also nur der Wechsel zum nächsten Gerät) und nach einer kompletten Runde (meistens 8 Stationen) mache ich 1 Minute Trinkpause. Die Intensität kann jeder einzelne Teilnehmer selber durch sein Tempo steuern. Auf diese Art schaffe ich neben Warm Up, Erklärungen und Cool Down 4 Durchgänge. Zirkeltraining ist toll! 🙂 LG Alex

          • Conny
            5 Mai 2014 at 14:10

            Hey Alex,vielen dank immer für deine schnellen Antworten,freut mich sehr.
            Und wie machst du das mit den Erklärungen.Erklärst du immer „alle „Übungen gleich am Anfang der Stunde erst einmal und machst dann einfach die Übungen durch??? Weil sonst muß man ja immer zwischen drin die Musik anhalten und das wird ja dann auch sehr zeitaufwendig denke ich???Und was würdest du in dem schnellen „Cardio-Teil(3 min.)“bei 148 BPM machen.LG Conny

          • Alex Krauss
            6 Mai 2014 at 10:16

            Ja Conny, die Übungen erkläre ich immer zu Anfang! Das Workout Programm soll ohne Pause durchlaufen … No pain, no gain 🙂 In den 148er Sequenzen würde ich ganz einfache 16 count Aerobic High Impact Moves machen: Knee Lifts, Kick, Jumping Jacks, Jogs, Sprints, Kniehebelauf, Shuffles oder am Step Brett Bergsteiger, Skilanglauf etc! Da sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich persönlich setze z.B. auch gerne die Koordinationsleiter oder kleine Huerden ein. Aber das geht natuerlich nicht in jedem Studio, weil das Equipment nicht immer vorhanden ist! LG Alex

  • Conny
    13 April 2014 at 10:16
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    Hey Alex,wie ist das eig.im Sport mit den lizenzierten .Zb.“Tae-bo“ oder“ Zumba“ oder „Drums Alive“ ist ja lizenziert.Jetzt wollte ich mal wissen,ob ich dann sowas trotzdem anbieten darf“unter anderen Namen“ oder nicht und was muß ich dann beachten .Diese Frage ist für mich sehr wichtig!!! LG Conny

    • Alex Krauss
      13 April 2014 at 11:00
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      Hey Conny, die Originalkonzepte wie z.B. Zumba, Tae Bo oder Bokwa darfst du unter diesem Namen nur verwenden, wenn du eine Lizenz dafür erlangt hast. Ansonsten kannst du natürlich auch freie Konzepte anbieten, die ähnliche Inhalte anbieten. Einen Kick oder eine Kniebeuge kann man sich halt nicht schützen lassen, aber einen Namen. Sei bei der Namensgebung für deinen Kurs vorsichtig. Die Originalkonzepte haben für dich und dein Studio natürlich auch einen Vorteil: Du profitierst von der Popularität und von vielen Marketingtools, die diese Konzepte haben und bereitstellen.
      LG Alex

  • Conny
    12 April 2014 at 20:34
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    Hallo Alex,vielen dank für deine schnelle Antwort. Und wie wäre das mit der Musik,könnte ich da eig. für einen Kurs(zb.6 mal 1 Stunde) lang immer die selbe CD benutzen oder wieviel sollte man da parat haben.Ich möchte viell.ein Intervalltraining machen mit dem Step.

    LG Conny

    • Alex Krauss
      13 April 2014 at 10:54
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      Hey Conny, ich selber mache das immer so, dass ich für jede Stunde in der Woche eine andere CD verwende. Wenn du jedoch in verschiedenen Studios deine Stunden gibst, dann kannst du natürlich die gleiche CD auch dort wiederverwenden. Mein Ansatz: Verschiedene CDs in Peto haben und Abwechslung reinbringen. Mir hilft es dann auch immmer weiter, wenn ich die Musik an meine Teilnehmer anpasse. Die Ü50 Gruppe mag andere Musik als die U30 Gruppe. Ich nutze gerne Dekaden Musik für die etwas älteren Teilnehmer (Tracks aus den 70’s, 80’s, 90’s) und Charts und House Musik für die jüngeren und jungebliebenen. Du denkst jetzt sicher „die Junggebliebenen“? Ja, denn ich habe festgestellt, dass auch die Ü50 und Ü60 Gruppen gerne mal moderne Musik hören. Das wichtigste ist, dass du selbst dich mit deiner Musik identifizieren kannst. Wenn das der Fall ist, dann wirkst du authentisch. Authenthizität ist total wichtig. Viel Spaß bei deiner Musikauswahl. P.S.: Frag doch deine Teilnehmer einfach mal und beziehe sie mit ein. Du wirst staunen, was da alles so zu Tage kommt.

  • Conny
    28 Februar 2014 at 13:22
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    Hallo Alex ! Ich bin ein kompletter Neuling und wollte mal wissen,ob die Musik in der Aerobic auch selbst zusammen gestellt werden kann,oder kann ich den Musikbogen dann da garnicht raus hören???.Ich mache eine Wochenendausbildung mit und habe als Hausaufgabe mit bekommen,den 16er Takt auszuarbeiten.Aber irgentwie weiß ich garnicht so richtig,was damit gemeint ist ,da ich zwecks Arbeit am ersten Ausbildungswochenende nicht dabei sein konnte.Es wäre schön,wenn du mir da irgentwie einen Rat geben könntest. Mit freundl. Grüßen Conny

    • Alex Krauss
      1 März 2014 at 00:28
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      Hey Conny, die Musik selber zu mischen ist zwar prinzipiell möglich, aber dann müsstest du schon genau die Übergänge treffen, so dass die Musikbögen 1-32 1-32 1-32 etc. immer nahtlos ineinander übergehen. Den Zeitaufwand, den du dabei hast, ist unglaublich hoch. Lieber einmal eine vernünftige, fertig gemixte Aerobic CD kaufen und sich über den Bogen keine Gedanken mehr machen müssen. Zu eurer Hausaufgabe: Du sollst wahrscheinlich in der Lage sein, die Counts 1-16 und die Counts 17-32 herauszuhören, bzw. die Bewegungen (das Cueing) auf der 1 oder der 17 zu starten. Die 9 und die 25 werden dann ausgelassen. Das ist also gewissermassen die Vorbereitung eures Ausbilders / Ausbilderin, alle 4 Phrasen demnächst rauszuhören. 1-8 9-16 17-24 25-32. Hörst du denn die 1 und die 17 in der Musik?

      • Conny
        5 April 2014 at 19:22
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        Hallo Alex,vielen dank für deine schnelle Antwort.Eigentlich höre ich schon die 1 im Musikbogen ,was mir schwer fällt ,ist das „Schneiden“ vom Systemaufbau,also wenn man zur anderen Seite muß.Da komm ich immer durcheinander .Zb.wenn ich „Leg Curl ,single single double mache ,muß ich zu der Seite rüber ,wo ich Leg curl double gemacht habe.Ist das so richtig? Vielleicht könntest du mal ein Video drehen mit einem ganz einfachen Aufbaublock.Man soll ja in einer Aerobicstunde so ca. 3 Blöcke machen.Aber kommen da die Teilnehmer eigentlich mit? Lg Conny

        • Alex Krauss
          5 April 2014 at 19:55
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          Hey Conny, das mit dem Aufbau eines ganz leichten Aerobic Blockes ist eine gute Idee. Werde ich demnächst mal umsetzen. Den Hop Scotch Single-Single-Double baust du in einer Einsteiger Stunde am besten mit der Reduktionsmethode auf. Du führst zunächst den Hop Scotch Single ein, machst dann daraus Double (immer im Wechsel Rechts und Links geführt) und würdest dann, wenn die Gruppe die beiden Einzelelemente verstanden hat, zusammenfügen: 8 x Hop Scotch Single und 4 x Hop Scotch Double. Dann reduzierst du auf 4 x Hop Scotch und 2 x Double. Wenn das auch klappt, dann schneidest du: 2 x Single und 1 x Double. So bekommst du den Aufbau hin, ohne pausieren oder marschieren zu müssen. Das ist wichtig, damit die Herzfrequenz deiner Teilnehmer konstant bleibt.

          • Anonymous
            8 April 2014 at 18:31

            Hallo Alex,vielen dank und sehr nett von dir,wenn du da mal ein Video machst.Hab schon wieder ne Frage.Also wenn ich jetzt anfange,Sportstunden zu halten,wie mache ich das am besten mit der Vorbereitung meiner Stunden.ZB.ich möchte jetzt 6 Kursstunden halten,also wöchentlich 1 Stunde,wie kann ich da jede Stunde so verändern ,ohne viel Aufwand,aber so,das es den Teilnehmern auch nicht langweilig wird.Weil ich kann ja nicht 6 mal immer das gleiche machen und habe aber auch nicht die Zeit jede Woche etwas neues ein zu studieren.Sollte ich mir das dann immer spontan einfallen lassen oder wäre das nicht so sinnvoll.Zb.auch BBP-Stunden oder mit Hanteln oder Kick bo .Oder würdest du das am Anfang auch erst mal schriftlich ausarbeiten??? Lg Conny

          • Alex Krauss
            9 April 2014 at 08:58

            Hallo Conny, ja die Abwechslung: Das ist immer wieder eine Herausforderung. Du könntest beispielsweise mit einem „Rotationsprinzip arbeiten: In der ersten Stunde bereitest du 3 neue Blöcke vor. Für die nächste Stunde bereitest du 1 Block vor und machst dies zu deinem neuen Block 1. Block 3 der alten Kombi fällt raus. So kannst du jede Woche etwas neues machen, hast aber dennoch nicht allzuviel Vorbereitungszeit. Vorteil: Du kannst bestimmte Bewegungselemente im Laufe der Zeit gut vermitteln. Weitere Möglichkeit: Arbeite die Choreografie in alle vier Himmelsrichtungen ab. Glaube mir, das ist eine Herausforderung für die meisten Kursteilnehmer. Oder: Teile die Gruppe in zwei Hälften und stelle sie gegenüber auf (Face to Face). Dadurch entsteht ein kleiner Battle Style, der sehr motivierend auf die meisten Kursteilnehmer wirkt. Weitere Möglichkeit: Stelle die Gruppe in Kreisform auf (Sehr spassig). Und einer noch: Gib jedem Block einen Namen oder Nummer und rufe den Teilnehmern immer akut die Nummer zu, die abgearbeitet werden soll. Auch deine Teilnehmer können Nummern ausrufen, die zu machen sind. Das ist Gruppendynamik pur und macht jede Choreo zu einem Erlebnis. Du siehst: Du musst nicht immer unendlich viel neue Choreografie entwickeln, sondern kannst auch verschiedene Organisationsformen wählen. Vielleicht helfen dir diese Infos etwas weiter. Gruß Alex

        • Alex Krauss
          16 April 2014 at 12:59
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          Hallo Conny, ich habe zum Aufbau eines Choreografie Blockes einen Beitrag nebst Video erstellt. Dort gehe ich gezielt auf das von dir angefragte Beispiel Hop Scotch Single-Single-Double ein. Hier findest du den Beitrag: Aerobic Breakdowntechniken Gruß Alex

          • Conny
            18 April 2014 at 09:19

            Hey Alex,danke super,daß du das so schnell umsetzen konntest.Hab es mir grad angeschaut.Langsam fang ich an ,das zu kapieren .Hast du sehr schön erklärt.Tolles Lob und ich werde mir das jetzt sicher noch öfters anschauen u.natürlich auch versuchen,praktisch umzusetzen.Vielen lieben dank nochmal. Lg Conny und frohe Ostern und einen fleißigen Osterhasen;)))

          • Alex Krauss
            18 April 2014 at 10:17

            Hey Conny, dir auch frohe Ostern! Lass es dir gutgehen 🙂

  • yser
    22 Januar 2014 at 07:25
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    oulala ici bin in Paris geboren, aber Afrikanerin und komme aus ein musikalisch Familien,,,:-))ein Zertifikat, als choreografe und Übungsleiter! !! Musikbogen habe ich nie verstanden!!!(nicht weil ich so schlecht deutsch Schreiben und sprechen kann:-))))) aber ich höre und verstehe einfach die music (ich zähle zu jede music 4*8 um die gleich Bewerbungen zu Wiederholen )ist dass gut??? oder sollte ich richtig Versuch es zu verstehen???Dankeeeee
    j’adore ta Video!!!!;-)))

    • Alex Krauss
      22 Januar 2014 at 11:08
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      Hallo, für viele Kursformate ist es nicht unbedingt erforderlich, dass du den Musikbogen perfekt in der Stunde unterbringst. Und es gibt bestimmt auch viele Tanzstile, wo du einfach mit den „8 Count Phrasen“ arbeiten kannst. Wenn du jedoch Aerobic/Step Aerobic Kurse geben wolltest, dann kommst du um den 32er Bogen nicht herum. Bokwa beispielsweise kommt ganz ohne diesen großen Musikbogen aus. Ich jedoch finde: Die Musik hat einen bestimmten charakteristischen Aufbau, in dem der 32er Bogen die Spannung aufbaut. Eigentlich ist dies ein hervorragendes Tool, um Stimmungen und Choreografieelemente gut rüberzubringen. Vielleicht wagst du dich ja doch mal an dieses Thema ran! Das Schöne dabei ist: Einmal gelernt, wirst du dir nie wieder Gedanken darum machen müssen. Ich danke dir für deinen Kommentar und Gruß aus Köln

  • Max Gößner
    9 Januar 2014 at 23:02
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    Hi Alex! Sag mal, erst einmal ein ganz großes Dankeschön! Ich finde es echt super, wie du hier mit Leichtigkeit die Theorie der Musiklehre rüber bringst! Das hat mir schon einiges im Voraus erklärt und für die Ausbildung fit gemacht! Ab Samstag geht bei mir die Tae Box Ausbildung los..
    Kannst du mir vielleicht den ein oder anderen Tipp geben, in wie fern ich meine Übungen auf die Taktung der Musik am besten anpasse?
    (Normalerweise findet sich ja ein Teil (z.B. die 1. Strophe) innerhalb von 2×32 Beats, also 2 bis max. 3 Musikbögen.. Passe ich die Übungen am besten auf die einzelnen Liedelemente (Intro, Strophe, Refrain, Bridge..) an oder besser an die Musikbögen? Wie schätzt du das ein?
    Mit sportlichen Grüßen und den besten Wünschen für 2014!
    Max

    • Alex Krauss
      10 Januar 2014 at 09:45
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      Hallo Max, danke für dein Kompliment. Das tut gut! Zu deiner Frage: Die Übungen perfekt auf die Musik anzupassen ist natürlich „der absolute Kracher“. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass in einer normalen Stunde viel passieren kann. Ich denke daher, dass es besser ist, die einzelnen Teile deiner Stunde auf „32 Counts“ zu optimieren. Ich würde mir überlegen, ob du nicht am Schluß deiner Stunde ein Highlight setzt und eine „Sequenz oder Mini Choreo“ auf deinen liebsten Track machst. (Ein Final-Produkt als Sahnehäubchen sozusagen). Die beatgenaue (Stimmungsgenaue) Anpassung deiner Inhalte an die Musik ist darüberhinaus sehr Zeit-aufwändig. Wenn du viele verschiedene Stunden gibst, ist das wahrscheinlich fast schon nicht mehr zu leisten. Hey: Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Ausbildung. Berichte mal, wie es dir dabei ergeht! Gruß Alex

  • Carina
    26 Juli 2013 at 12:23
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    Hey vielen Dank für das super Video. Ich fange in vier Wochen meine Groupfitness Ausbidung an und bin schon mega aufgeregt und total energiegeladen :). Da helfen deine Tipps, sich schon im Voraus bezüglich der Musik fit zu machen.
    Beim Üben habe ich gemerkt, dass ich mehr einsen höre, als sie eigentlich da sind. Hast du da einen Tipp für mich ? und noch ne kleine frage bezüglich des 32 bogens: angenommen ich habe runtergezählt, das kommando gegeben die übung ausgeführt und laufe weiter auf der stelle bis zur nächsten 1- soll ich zur hilfe anfangs bis 31 hochzählen, sodass ich die nächste 1 nicht verpasse oder soll ich einfach probieren spontan zu erlernen wann die nächste 1 kommen wird ? Vielen vielen Dank schon im Voraus!

    • Alex Krauss
      26 Juli 2013 at 15:06
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      Hey Carina, danke für dein Feedback!
      du hörst möglicherweise die „Einsen“ aus den vier einzelnen Phrasen. Das zeigt schon mal, dass du auf dem richtigen Weg bist. Die „1“ die du wirklich suchst, ist noch etwas stärker akzentuiert, als die drei anderen „Einsen“. Mir hat es immer geholfen, wenn ich mich zu Hause eingeschlossen habe, mir ein Blatt Papier und Kugelschreiber genommen habe und eine Musik CD eingelegt habe. Ich habe dann erst mal für einen Track jeweils einen Querstrich nach 8 Counts gemacht. Vier Striche waren also ein Bogen. Dann habe ich etwas Abstand zur nächsten Strich gelassen, damit ich die einzelnen 32er Blöcke visuell sehen konnte. Dann habe ich mir das Lied von Anfang an angehört, und habe mit der Kugelschreiberspitze nacheiannder auf die Stelle gepointet, wo das Lied unterwegs war. So wusste ich zumindest immer, ob es sich nun um die kleine oder große 1 handelt. Bei den großen Einsen hörst du dann genauer hin: Du wirst feststellen, dass sich etwas Grundlegendes ändert: Entweder fängt jemand an zu singen, oder eine Bass kommt dazu etc. Gleichzeitig hörst du in den letzten 8 Counts vor der neuen „1“, dass sich der Spannungsbogen deutlich nach oben entwickelt. Hört sich kompliziert an, ist es aber „in no way“. Nur Erfahrungssache! Glaube mir: Eines Tages wirst du in jeder Situation Musiksicher sein und kannst diese Fähigkeit wirklich nutzen, um deine Stunde „Monsterprofessionell“ zu gestalten. Keep me updated!
      Viel Erfolg bei deiner Prüfung
      Gruß Alex

      • Carina
        26 Juli 2013 at 18:24
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        Hey Alex,
        Wow deine Antwort kam ja super schnell- genial 😉
        Ich werde die nächsten Tage gleich mal deinen Vorschlag probieren, umzusetzen. Bin schon gesapnnt, ob mir das auch hilft 🙂 Halte dich auf dem Laufenden
        Mit sportlichen Grüßen
        Carina

  • Christina Rößing
    15 Mai 2013 at 14:46
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    Vielen DANK!
    Ich bin fleißig am üben und es war auf jeden fall schon sehr Hilfreich!!! 🙂

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