Fitness Trends 2016: Das ist angesagt!

Jährliche Erhebung des American College of Sports Medicine (ACSM)
Fitness Trends 2016

Fitness Trends 2016: 7,3 Millionen Deutsche besuchen regelmäßig die Sportstudios. Millionen laufen im Park, schwimmen, radeln – halten sich fit. Alle interessieren sich für die angesagten Fitness Trends. Dabei kommen nicht selten Fragen auf: Immer höhere Gewichte, Jogging oder Trampolin, Poledance, Pilates oder doch Yoga?

Fitness Trends 2016: Das ist angesagt!

Tatsächlich haben alle, denen ihre Fitness am Herzen liegt, viele Möglichkeiten zur strikten Umsetzung ihrer sportlichen Intentionen. In den Jahren zwischen 2008 und 2014 führte das oft individuell ausgerichtete Personal Training unter Anleitung versierter Trainer die Liste der Fitness Trends an. Das Jahr 2014 war dann das Jahr des effektiven HIIT, des High Intensity Interval Training. Gleichzeitig eroberte das gute alte Krafttraining wieder einmal eine Spitzenposition unter den verschiedenen Fitness Trends.

Wohin die Entwicklung der Fitness Trends im Jahr 2016 geht, untersuchten internationale sportmedizinische Institute, allen voran das renommierte American College of Sports Medicine (ACSM).

Die aktuellen Fitness Trends 2016

Ist stundenlanges Schwitzen beim Spinning noch trendy? Jedenfalls sind dabei die neuen Activity Tracker angesagt, die am Handgelenk Auskunft über Energieumsatz und Herzschlagfrequenz geben. Die Fitness Tracker begleiten uns auch beim Jogging – wer will, lässt sie sogar den individuellen Schlaf überwachen. Immer noch beliebt sind das HIIT, das Training mit dem eigenen Körpergewicht sowie Kraft- und Personal Trainings.

Immer mehr an Bedeutung gewinnt das funktionelle Training, das durch komplexe Übungen nicht nur ganz bestimmte Muskelgruppen gezielt trainiert, sondern dazu gleichzeitig die Kraft und die Koordination, das Gleichgewicht und die Schnellkraft ausbildet.

Besondere Bedeutung kommt 2016 auch den Trainingsangeboten für „Silver Agers“ (Fitness im Alter) zu: Die reiferen Jahrgänge strömen in die Sportstudios und frequentieren mit der ihnen eigenen Intensität die neuen, altersgerechten Programme und Kurse.

Während auch Yoga weiterhin zu den Lieblingssportarten gehören wird, zählt auch Wellness Coaching immer mehr zu den angesagten Fitness Trends.

Bei alledem kommt dem Smartphone eine immer größere Bedeutung zu, die über eine reine Unterstützung hinaus geht: Die enorme Vielzahl unterschiedlicher Fitnessapps macht eine Tendenz deutlich, in der das Handy als veritabler Trainer funktioniert.

Die Liste der Fitness Trends

  • Die tragbaren Technologien:
    Zu den Wearable Technologies gehören neben den Activity- oder Fitnesstrackern auch immer noch die bekannten Pulsmesser, dazu kommen die neuen Smartwatches und diverse GPS-Geräte. Die relevanten Körperfunktionen werden also fleißig vermessen – zur Freude der Sportler, der Technikfreaks und der herstellenden Industrie.
  • Yoga:
    Nach wie vor ist Yoga außerordentlich beliebt. 2016 liegt die ganze Bandbreite im Trend, so Power Yoga, Kundalini, Bikram, Vinyasa, Kripalu, Anurara, Sivananda oder Yogalates.
  • Das High Intensity Interval Training:
    Besonders intensive und den Organismus beanspruchende Belastungen werden mit gut funktionierenden Activity Trackern sinnvoll überwacht. Dazu gehört ohne Zweifel das High Intensity Interval Training mit seinen immensen Belastungen über kurze Zeiträume. Die HIIT-Einheiten wechseln mit kurzen Regenerationsphasen – nach einer halben Stunde ist das Training schon beendet.
  • Das Krafttraining:
    Klassisches Krafttraining ist eine zentrale Säule im Trainingsverlauf; im Jahr 2016 ist das Training mit freien Gewichten und an den modernen Kraftmaschinen besonders angesagt.
    Denn unter den Sportarten innerhalb der Fitness Trends ist gezieltes Krafttraining eine besonders prädestinierte Möglichkeit, Muskulatur aufzubauen. Wer Muskelmasse zulegen will, sollte zwei-, besser aber dreimal in der Woche ein Ganzkörpertraining absolvieren – so der Rat des Instituts für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der Deutschen Sporthochschule Köln. Dabei soll man sich allerdings zunächst nicht frustrieren lassen, wenn das Körpergewicht zwischenzeitlich stagniert oder sogar höher wird.
    Muskeln sind schwerer als Fett! Deshalb ist es besonders den Neueinsteigern unter den Fitnesssportlern gestattet, die Waage für einige Wochen zu ignorieren, während ihr Körper im Umbau begriffen ist. Das Abnehmen fällt im Anschluss daran umso leichter und dabei sind die Muskeln die besten Verbündeten: Wenn sich eine Muskelzelle zusammenzieht, wird eine Signalkette ausgelöst, die ein ganzes Heer winziger Zucker-Transporter antreibt. Die Moleküle gelangen vom Inneren der Zelle zur Membran und angeln sich dort effizient Traubenzucker aus dem Blut. Der Zucker wird fix in der arbeitenden Muskelzelle verbrannt, statt die Depots der leidigen Fettzellen weiter aufzublähen – und je trainierter ein Muskel, desto mehr Zucker kann er unschädlich machen.
  • Functional Fitness:
    Functional Fitness (Functional Training) ist die gezielte Art Krafttraining, um den Körper für die anwachsenden alltäglichen Belastungen fit zu machen. Dazu gehört das Training der tiefer liegenden Muskulatur auf wackligen Pads und Kreiseln oder Übungen mit Schlingen oder mit Bällen.
  • Das Training mit dem eigenen Körpergewicht:
    Das Body Weight Training ist einer der angesagtesten Trends im Jahr 2016, weil man kein Equipment, sondern lediglich den eigenen Körper als Widerstand benötigt.
    Gerade das Body Weight Training ist eine der effizientesten Möglichkeiten, die individuelle körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern, wenn es regelmäßig und zielorientiert absolviert wird. Dabei muss Body Weight Training wie viele andere Trainingsmethoden auch, weder zeitaufwendig noch übermäßig strapaziös sein. Ein regelmäßiger Trainingsablauf mit entsprechenden Regenerationsphasen und einem persönlich angepassten Leistungsaufwand ist im Fitnesssport deutlich hilfreicher als Überlastungstraining.
  • Die Fitnesstrainer und die Fitnessexperten:
    Bei der Findung des individuellen Leistungsaufwands kommt der Beratung durch versierte Fitnesstrainer und Fitnessexperten besondere Bedeutung zu.
    Im Jahr 2016 wird es für die Kunden von Fitnessanbietern immer wichtiger, in der Vielfalt der Offerten die renommierten und offiziell zertifizierten Anbieter herauszufinden. Fitnessorientierte wollen sich an den fundiertesten Angeboten orientieren.
  • Das Personal Training:
    Unter den Experten wird der Gruppe der Personal Trainer eine immer höhere Bedeutung zukommen. Immer mehr Studenten gehen in Richtung Personal Training, sodass die Branche insgesamt einen großen Personalschub erhalten wird. Das sieht das American College of Sports Medicine zumindest für den Markt in den USA.
  • Das Fitnesstraining für Ältere:
    Personal Training gewinnt für die Gruppe der gesundheits- und körperbewussten Seniorinnen und Senioren zunehmend an Bedeutung. Das betrifft das Erstellen individueller Trainingspläne, die Anleitung und Betreuung während der Trainingseinheiten und geht bis hin zu einer detaillierten Ernährungsberatung.
  • Der Sport und die Ernährung:
    Gezieltes Training, ausreichende Regeneration und eine sinnvolle Ernährung sind die Grundlagen des erfolgsorientierten Fitnesssports. Diese Interaktionen und insbesondere der Zusammenhang zwischen Ernährung und Gewichtsverlust rückt auch 2016 immer weiter in den Fokus des Interesses.

 

 

 

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