Süßstoff Stevia: Alle Infos zu diesem Zuckerersatz

Risiken, Anwendung, Vorteile und Nachteile
Süßstoff Stevia: Was steckt dahinter?

Stevia – endlich sündigen ohne echte Sünde! Kennst du das auch? Wochenlang trainierst du für deine Strandfigur oder einfach nur um in Topform zu sein. Du rackerst dich im Fitness-Studio ab und verzichtest weitgehend auf Kohlenhydrate und minderwertige Nahrungsmittel. Alkohol steht ebenfalls auf der Verbotsliste. Mal ganz ehrlich: Spaß sieht anders aus!

Süßstoff Stevia: Alle Infos zu diesem Zuckerersatz

Seit Tagen läufst du durch die Süßigkeitenregale im Supermarkt nur „um mal zu gucken“. Du brauchst dringend was Süßes. Doch wenn du jetzt Schokolade oder Weingummi isst, dann plagt dich nicht nur das schlechte Gewissen, sondern auch dein dicker Bauch.

Nun soll es aber Abhilfe geben. Und die heißt Stevia. Anders als bei anderen Süßungsmitteln soll dieser Süßstoff der ultimative Durchbruch sein. Obwohl das in der Vergangenheit bei anderen Süßstoffen auch schon häufig behauptet wurde, scheint diesmal aber etwas Wahres an dieser Behauptung dran zu sein.

Also was genau ist jetzt Stevia? Zu allererst einmal ist das eine süßliche Pflanze aus Südamerika. In vielen Ländern wird sie bereits seit geraumer Zeit zu einem Süßungsmittel verarbeitet, ganz neu ist die Idee also nicht. Dieser Süßstoff hat anders als manch anderer eine Menge Vorteile. Der aus der Pflanze gewonnene Zuckerersatz enthält weder Kalorien noch Zucker. Ok, ist nichts neues, aber trotzdem eine gute Nachricht. Somit schützt Stevia nämlich auch deine Zähne vor Karies. Was noch für Stevia spricht, ist die Tatsache, dass es den Blutzuckerspiegel reguliert.

Dazu kommt, dass der Süßstoff sich nicht nur dann anbietet, wenn du mal wieder so richtig Lust auf Süßigkeiten hast. Um auch langfristig solchen süßen Hungerattacken vorzubeugen, wäre es ein klarer Vorteil, das pflanzliche Süßungsmittel in deinen Ernährungsplan aufzunehmen. Denn diese süßen Attacken entstehen vor allem in deinem Kopf. So ganz getreu dem Motto: Es ist verboten oder schlecht und damit auch irgendwie interessant für mich. Deshalb solltest du Stevia in deinen Ernährungsplan aufnehmen. Ganz gleich, ob du deine Haferflocken zum Frühstück süßen möchtest, eine gute Tomatensauce kochst, oder deinen Tee gerne süß zubereitest. Für all das eignet sich das pflanzliche Süßungsmittel perfekt. Wenn du auf den Trend der Smoothies aufgesprungen bist, dann kannst du auch diese ganz problemlos damit süßen. Aber auch für Kuchen oder Desserts eignet sich der Süßstoff perfekt. Das Tolle ist, man benötigt dabei nur kleinste Mengen um Getränke und Speisen zu süßen.

Gibt es auch Risiken bei der Verwendung von Stevia Süßstoff?

Aber auch die großen Konzerne sind bereits auf Stevia aufmerksam geworden. So gibt es mittlerweile sogar schon eine Coca-Cola-Variante mit dem Süßungsmittel. Aber nicht nur das. Coca-Cola hat bereits 24 Patente auf chemisch zubereitete Süßungsmittel aus Stevia angemeldet. Und nicht nur dieser Weltkonzern setzt auch in Zukunft auf die süße Pflanze. Auch Haribo brachte vor längerer Zeit schon eine Sorte Lakritze mit dem Süßstoff auf den Markt. Mittlerweile sind die Supermarktregale gut gefüllt mit Produkten, die mit der pflanzlichen Süße auskommen. Seien es Marmeladen, Schokolade, Müsli oder Eistee. Dem Endverbraucher, also dir, wird es so ganz leicht gemacht, weg von dem üblichen Zucker zu kommen.

Doch natürlich gibt es auch kritische Stimmen. So war Stevia beispielsweise lange Zeit in der EU nicht zugelassen beziehungsweise sogar verboten. Das ist nicht zuletzt auf eine Studie an Ratten zurückzuführen. Denn bei Fütterung der Ratten mit dem Süßungsmittel veränderte sich deren DNA. Diese Studie hat sich mittlerweile als Fake-Studie herausgestellt, da es hierbei einer Interessengruppe nur darum ging, den Süßstoffmarkt von Aspartam & Co., dem Konkurrenzprodukt, zu sichern. Geld regiert weiterhin die Welt.

Ein weiterer kritischer Punkt, der jedoch sehr subjektiv ist, ist der Geschmack. Wer an Zucker gewöhnt ist, für den ist der Geschmack von Stevia unnatürlich süß. Man muss oft ein bisschen herum probieren, welche Dosis für den eigenen Geschmack richtig ist.

Ganz wichtig ist zudem, darauf zu achten, dass man hochwertige Produkte kauft. Nur so kann eine gute Qualität und Unbedenklichkeit garantiert werden.

Wenn du dieses pflanzliche Süßungsmittel ausprobieren möchtest, dann solltest du nur noch eines beachten: Die empfohlene tägliche Höchstdosis liegt bei zehn Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht.

Süßstoff Stevia: Ein abschließendes Fazit

Was lässt sich also abschließend über Stevia sagen? Es lohnt sich, es einfach auszuprobieren! Denn die Vorteile überwiegen und immer mehr Lebensmittel, die mit dem Süßstoff zubereitet werden, kommen in deinen Supermarkt des Vertrauens. Wenn du mal wieder richtig Heißhunger hast, dann greife vielleicht das nächste Mal zu einer Süßigkeit oder einem Dessert mit Stevia. Noch besser ist es für dich und deinen Fitnessplan, den Süßstoff einfach in deine Ernährung mit einzubauen. Deine Figur wird es dir danken.

 

 

 

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Kategorie
Ernährung
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