Stress abbauen: Tipps zu mehr Ausgeglichenheit

Einfach mal Pause machen
Stress abbauen

Stress abbauen gehört zu den Themen, mit denen die meisten Menschen schon mal konfrontiert wurden. Heutzutage fangen die starken psychischen Belastungen und Herausforderungen bereits oft in der Schule an und werden in Studium und Beruf fortgesetzt. Dabei hat dauerhafter Stress zahlreiche negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Stress abbauen: Tipps zu mehr Ausgeglichenheit

Verschiedene Methoden können im Umgang mit Stress helfen. Während sich das Pensum nicht immer reduzieren lässt, unterstützt ein professioneller Umgang mit den negativen Emotionen die Verarbeitung der externen Einflüsse. Richtig angewandt sorgt dies für den Erhalt von Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Zufriedenheit.

Viele Menschen empfinden Stress als einen Zustand. Dabei handelt es sich genau genommen um die Reaktion des Organismus auf eine starke psychische oder physische Belastung. Somit gehört dieser Zustand zu den individuellen Ausprägungen einer Person; nicht jede Situation wird von unterschiedlichen Menschen gleich bewertet und mit Stress verknüpft. Stress abbauen bedeutet keine Veränderung der Begebenheiten. Die innere Empfindung kann nur durch eine veränderte Haltung in eine andere Richtung gelenkt werden. Generell hat Stress evolutionärbiologische Grundlagen. Sollte er Menschen früher zu Höchstleistungen anspornen und für einen Kampf bereit machen, können die wenigsten Personen heutzutage den Druck abbauen.

Wie wichtig es ist, Druck abzubauen wird klar, wenn dessen Auswirkungen begutachtet werden. Die Empfindungen lassen den Puls in die Höhe schnellen, Atmung und Puls steigen. Die Übertragung von Signalen zwischen den Nerven läuft auf Hochtouren, es werden Adrenalin und Kortisol ausgeschüttet. Während sich die Pupillen weiten, konzentriert sich der Blutkreislauf auf die wichtigsten Organe. Unwichtige Körperfunktionen wie Sexualtrieb und Wachstum werden gehemmt. Insbesondere die Hormonschwankungen können weitere Auswirkungen wie Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaflosigkeit, Konzentrationsmangel und Kopfschmerzen. Im schlimmsten Fall droht ein Burnout.

Stress abbauen! Aber wie?

Der Kampf gegen die Hetze im Alltag kann auf zahlreiche Wege erfolgen. Welche Methoden sich am besten eignen, hängt von den individuellen Beschaffenheiten ab. Menschen, die täglich massiven Leistungsdruck erleben, sollten sich mit dem Thema jedoch gründlich auseinandersetzen, um Folgeerkrankungen zu vermeiden.

  1. Körperliche Aktivität
    Jeden Tag mindestens 30 Minuten Bewegung in den Alltag zu bringen, sorgt für ein Ventil, über welches die aufgestaute Energie verschwinden kann. Dabei ist es letztendlich egal ob es sich nur um einen Spaziergang im Grünen handelt oder ob im Fitnesscenter die Eisen glühen. Betroffene sollten sich für eine Sportart entscheiden, die ihnen Spaß macht und die sie dauerhaft auch durchhalten können. Während der Bewegung schüttet der Körper Endorphine aus. Körperliche Aktivität ist ein wichtiges Mittel, um zu mehr Ausgeglichenheit zu finden
  2. Entspannungstechniken
    Um Stress abbauen zu können, sollte mehr Entspannung in den Alltag integriert werden. Die Möglichkeiten hier sind vielfältig: progressive Muskelentspannung, Yoga oder sogar Meditation bieten sich an. 15 Minuten am Tag können die negativen Empfindungen effektiv mildern.
  3. Ausreichend Schlaf
    Das Schlafbedürfnis ist von Mensch zu Mensch verschieden. Durchschnittlich bedürfen die meisten Personen etwa 7 bis 8 Stunden. Schlaf bedeutet für Körper und Psyche Regeneration. Die Körperfunktionen werden heruntergefahren und der Organismus kann sich erholen. Ereignisse des Tages werden verarbeitet und wirken nach einer guten Portion Schlaf oft bereits weniger anstrengend. Genug Schlaf sollte zum Stress abbauen genutzt werden.
  4. Vorbereitung
    Wer nicht gut organisiert ist, kommt mit Terminen und Aufgaben durcheinander. Oftmals resultiert das Chaos in Druck – die Hausarbeit muss am letzten Wochenende geschrieben oder das Dokument kurz vor Ladenschluss eingereicht werden. Vorbereitung stellt ebenfalls einen Zeitfaktor dar. Dennoch hilft eine gute Vorbereitung und Organisation dabei, effizient zu arbeiten.
  5. Zeit für sich
    Feierabend ist heutzutage nicht mehr unbedingt mit absoluter Freizeit gleich zu setzen. Telefonate und Emails von Arbeitskollegen oder Chef zu freien Zeiten sind keine Seltenheit. Zugunsten des Stressabbaus sollte das Handy am Wochenende bewusst ausgeschaltet und das Postfach vielleicht erst am Montag geöffnet werden. Stattdessen ist es wichtig, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Unternehmungen mit Freunden und das Verfolgen von Hobbies tragen zur Entspannung bei und verleihen neue Kraft für den Arbeitsalltag.
  6. Stress abbauen durch Dankbarkeit und Optimismus
    In der heutigen Leistungsgesellschaft ist das Streben nach Mehr keine ungewöhnliche Angelegenheit. Dankbarkeit für bereits erlebte Erfolge, für Gesundheit, Familie und Freunde können den Preis des Leistungsdrucks in ein neues Licht rücken. Dankbare Menschen weisen Forschern zufolge zudem eine bessere Gesundheit und Zufriedenheit auf. Pessimistische Personen setzen sich hingegen freiwillig Druck aus- negative Gedanken führen zu einem Stressor, bevor überhaupt ein Grund besteht.

Fazit: Stress abbauen sollte im Leben eines jeden Menschen einen wichtigen Platz einnehmen. Die verschiedenen Methoden können die Erledigung herausfordernder Arbeiten erleichtern und gleichzeitig für ein größeres Wohlbefinden sorgen.

Im diesem Blog gibt es einen weiteren Beitrag zum Thema „Umgang mit Stress„.

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