Dein Leben genießen: Es gibt viele tolle Momente

Dein Leben genießen! Kennst du dieses Gefühl, dass du in einer Mühle gefangen bist, wenn du morgens aus dem Haus gehst oder abends von der Arbeit wieder kommst? Eigentlich geht es dir gut, gesundheitlich, und du kommst über die Runden, aber dennoch beneidest du die anderen, weil sie so viel glücklicher scheinen als du?

Das Leben genießen: Carpe diem!

Nun, nicht alle Menschen, die vorgeben glücklich zu sein, sind es auch. Doch die, die es sind, haben eine einfache Geheimformel: sie genießen das Leben in vollen Zügen. Du möchtest auch dein Leben genießen, doch weißt nicht, wie?
So schwer ist das gar nicht. Dein Leben genießen kannst du auf verschiedene Arten und Weisen. Du wirst sehen, dass auf einmal wieder vieles Spaß macht und du eine andere Grundhaltung bekommst – die von einem Menschen, der glücklich ist, weil er sein Leben genießt.

Das Leben genießen bedeutet Eigenverantwortung zu übernehmen

Beginne damit, Eigenverantwortung zu übernehmen. An der Tatsache, dass du zugenommen hast, ist die Arbeit schuld, und aufgrund des niedrigen Gehalts kannst du nicht in Urlaub fahren? Mag sein, dass das sogar stimmt, aber weiterbringen tut es dich nicht – überlege dir lieber aktiv, was du selbst an Dingen in deinem Leben ändern kannst, die dir nicht gefallen. Dir steht etwas im Weg? Beseitige es. Dich hält etwas zurück? Löse dich davon. Je mehr Eigenverantwortung du übernimmst, desto besser fühlst du dich, weil du Dinge unter Kontrolle hast und äußeren Rahmenumständen nicht mehr hilflos ausgeliefert bist.

Du hast Lust, unter der Woche ein Glas Wein zu trinken, selbst wenn die Nachbarn dich auf dem Balkon sehen? Mach es, schließlich sollst du dein Leben genießen!
Dein Leben genießen kannst du auch, indem du dich mehr um dich kümmerst, und nicht nur um andere – auch wenn es natürlich schön ist, dass du für andere sorgst. Dennoch: ein bisschen Selbstliebe hat noch keinem geschadet. Du kannst dir beispielsweise feste Rituale in deinen Alltag einbauen, bei denen es nur um dich und dein Wohlbefinden geht. Das kann ein Saunagang nach der Arbeit sein oder eine Thai Massage, die du dir beispielsweise jeden zweiten Donnerstagabend buchst.

Sei dir selbst dein bester Partner und überlege dir, ob das, was andere für dich vorgesehen haben, dir auch wirklich guttut. Deine Eltern möchten, dass du dich samstags im Garten um das Feuerholz kümmerst? Erkläre ihnen höflich, dass dir das geplante Treffen am Vorabend mit deinen Freunden wichtiger ist und du solch einen Abend absolut nötig hast. Wer klare Grenzen aufzeigt, kann auch uneingeschränkt sein Leben genießen!

Ein klein wenig Egoismus tut gut

Gesunder Egoismus ist vor diesem Hintergrund absolut okay. Und übrigens: Schuldgefühle sind fehl am Platz! Du fühlst dich schlecht, weil du schon seit Stunden in der Hängematte liegst, anstatt zu lernen oder die Küche aufzuräumen? Schuldgefühle können einem die schönsten Stunden versauen, zumal sie meistens unberechtigt sind. Dementsprechend solltest du nicht auf sie hören und die Sonnenstunden genießen – das Geschirr spülen kannst du auch noch, wenn es dunkel ist. Geschirr hat nämlich die praktische Eigenschaft, dass es keine Füße entwickeln und wegrennen kann.

Und ins Fitness Studio gehen und dich auspowern kannst du schließlich auch jederzeit.
Genieße die schönen Momente so, wie sie kommen – manchmal können sie schneller vorbei sein, als dir lieb ist. Dein Leben genießen kannst du weiterhin besser, wenn du dich auf das Hier und Jetzt konzentrierst. In Erinnerungen an die Vergangenheit zu schwelgen ist schön, doch allzu viel Nostalgie sorgt dafür, dass du die schönen Aspekte der Gegenwart nicht siehst – daher solltest du auch mit negativen Erlebnissen aus der Vergangenheit abschließen oder deinen Frieden machen.

Gib jedem Tag uneingeschränkt die Chance, der beste deines Lebens zu werden. Du weißt nie, was dich erwartet, doch eine positive und aufgeschlossene Grundhaltung hilft dabei, aus Zitronen Limonade zu machen, falls das Leben dir Zitronen gibt. Auch die Zukunft sollte dich nicht allzu sehr vom Leben genießen abhalten. Es ist gut, ein paar Dinge zu planen, doch zu viel Planung zerstört Spontanität und somit das Glück des Moments. Und es ist ein offenes Geheimnis, dass es meistens sowieso anders kommt, als man denkt.

Eine Ausnahme gibt es jedoch: Urlaub! Den solltest du rechtzeitig im Voraus planen, damit du entspannt die Seele baumeln lassen und dir Gutes tun kannst. Doch selbst hierbei sind es oft die Spontan-Trips, die das beste Erlebnis bringen.
Achte darauf, dir mindestens ein oder zwei Aktiv-Urlaube im Jahr einzubauen. Denn wer nur faul auf der Haut liegt, erlebt nichts und kann die Auszeit weniger genießen. Ein gutes Körpergefühl ist entscheidend – und das bekommt man meistens durch Sport und körperliche Betätigung. Viele Menschen verspüren z. B. echte Glücksgefühle, wenn sie das erste Mal Kanu fahren waren – die Mischung aus Freiheitsgefühl, körperlicher Aktivität und Spaß auf dem Wasser macht’s.

Natürlich kann es nicht nur Genussmomente geben im Leben, auch Rückschläge gehören dazu. Eine persönliche Niederlage muss allerdings nicht immer etwas Schlechtes sein – mit der richtigen Einstellung gewinnst du daraus Stärke, welche dir dabei hilft, persönlich zu wachsen und es einfacher macht, das Leben genießen zu können. Bei genauer Betrachtung wirst du im Nachhinein meistens feststellen, dass alles Sinn ergeben hat und auf negative Momente auch wieder positive Momente folgen, die man dann umso mehr genießen kann!
Wetten, dass die erste Kugel Eis nach einer schweren Grippe besonders gut schmeckt?

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