Was ist ein Activity Tracker?

Was ist ein Activity Tracker? Du verfolgst das Ziel eines sportlichen und fitten Körpers? Dann solltest du dein Training auch mit passenden Gadgets überwachen. Neben den klassischen Pulsuhren gibt es mittlerweile auch noch sogenannte Activity Tracker. Doch was ist das eigentlich? Und was kann ich damit machen? Antworten auf diese Fragen, sowie weitere Infos rund um die Fitness Tracker erhältst du in diesem Beitrag.

Was ist ein Activity Tracker?

Der Acitivity Tracker: Bestandteile und Aufbau

Bei einem Fitness Tracker handelt es sich in den meisten Fällen um ein Armband, das ganz klassisch um das Handgelenk getragen wird. Dabei wird immer wieder ein flexibles und leichtes Material, wie Silikon oder Kautschuk, verwendet. Dies hat auch den Vorteil, dass keine Verfärbungen oder Beschädigungen bei einem möglichen Wasserkontakt entstehen.

Am Markt findest du sowohl Fitness Tracker mit Bildschirm, als auch schlichte Modelle ganz ohne Display. Teils werden auch nur LED-Leuchten an der Oberseite des Armbandes angebracht. Hier kann der Batteriestand erkannt werden. Bei einem Modell mit Bildschirm erhält der Nutzer während des Sports wichtige Informationen. Diese können die Trainingsdauer, den Puls, die Schrittzahl oder auch den Kalorienverbrauch betreffen.

Alternativ zu einem Fitness Tracker in Form eines Armbandes, kannst du auch einen Clip erwerben. Dieser lässt sich einfach an den Socken oder am BH anbringen. So ist gewährleistet, dass du zu keiner Zeit in deinen Bewegungen eingeschränkt bist.

Was kann ein Activity Tracker

Wer sich für den Kauf eines modernen Fitness Tracker entscheidet, der erhält ein Produkt, das im Inneren mit allerlei Technik überrascht. Zuallererst gilt es aber, die Grundfunktion zu kennen. So hat  jedes Fitnessarmband einen Schrittzähler. Der hierfür notwendige Sensor misst die Schritte, sobald das Band um das Handgelenk getragen wird. Hierfür kommt ein Bewegungssensor und in hochwertigeren Modellen ein Beschleunigungsmesser zum Einsatz. Die Kombination aus beiden Bauteilen sorgt für ein besonders genaues Zählen der absolvierten Schritte.

Solltest du auf ein besonders günstiges Modell zurückgreifen, werden die Handbewegungen beim Zähneputzen auch als Schritte gezählt. Bei einem Tracker mit Beschleunigungssensor ist dies nicht der Fall. Anhand der Schrittzahl kann ein Activity Tracker übrigens auch die gelaufene Strecke berechnen. Hierfür ist die Angabe der Schrittlänge notwendig. Selbiges gilt auch für die Ermittlung der verbrauchten Energie. Damit diese ermittelt werden kann, müssen Gewicht, Alter und das Geschlecht angegeben werden.

Bei besonders hochwertigen Fitness Trackern kommt neben dem Schrittzähler und der Stoppuhr auch ein Pulsmesser zum Einsatz. Dies hat den Vorteil, dass die Herzfrequenz aufgezeichnet und auch während des Trainings überprüft werden kann. Meist kommt hier ein Infrarotmesser zum Einsatz.

Wie werden die Daten aus dem Fitness Tracker ausgelesen?

Der Kauf eines Fitness Trackers ohne Bildschirm sollte nur dann anstehen, wenn du auch ein Smartphone oder ein Tablet besitzt. Denn in den meisten Fällen ist nur mit diesen mobilen Devices ein Auslesen der Daten möglich. Der Activity Tracker verbindet sich über Bluetooth mit dem Endgerät. Mit einer entsprechenden Sportapp, die auf dem Tablet, Smartphone oder Computer installiert wurde, kannst du nun die Daten übermitteln und auswerten. Nun gelingt der Datenaustausch zwischen Smartphone und Activity Tracker in Echtzeit. Somit kannst du nicht nur bereits absolvierte Trainingseinheiten auswerten, sondern die Daten auch schon während deines Trainings überprüfen.

Wenn du dir einen Activity Tracker mit Display anschaffen möchtest, dann benötigst du kein Smartphone für den Datenaustausch. Manch ein Fitnessarmband bietet eine passende Benutzeroberfläche, so dass die Daten direkt vom Armband aus abgerufen werden können. Selbst der Anschluss an einen Computer ist meistens möglich.

Die Vorteile eines Fitness Trackers

Ein Fitness Armband wird einfach um das Handgelenk getragen. Die Aufzeichnung der unterschiedlichen Sportdaten kann dann direkt beginnen. Dadurch erhältst du Auskunft über allgemeine Bewegungsdaten und die Intensität des Trainings.

Ein Fitness Tracker liefert in erster Linie allgemeine Infos über den Verlauf deiner Sporteinheit. Dies ist praktisch für die Dokumentierung. Neben den gelaufenen Kilometern wird auch der ungefähre Kalorienverbrauch berechnet. Auch wenn du ein Hobbysportler bist, sind diese Daten wichtig. Damit schaffst du es, eine ausgewogene Balance zwischen Nahrungsaufnahme und Energieverbrauch herzustellen.

Und auch als Motivationshilfe kann ein Fitness Tracker dienen. Durch die Daten und Zusammenfassungen wirst du immer wieder angespornt, bei der Stange zu bleiben.

Die Nachteile des Activity Tracker

Neben den praktischen Vorzügen der kleinen Fitness Gadgets gilt es jedoch auch einige negative Aspekte zu nennen. Diese betreffen vor allem die Genauigkeit der Messergebnisse. Zwar wurde die Erkennung der Schritte in den letzten Jahren erheblich optimiert, die Streckenberechnung lässt bei den meisten Modellen jedoch noch zu wünschen übrig. So kann ein Fitness Armband nicht erkennen, ob es sich um einen Sprint, einen Spaziergang oder eine Laufeinheit handelt. Dementsprechend unterschiedlich fallen auch die gemessenen Distanzen aus. Abhilfe kann hier nur ein hochwertiges Modell mit integriertem GPS-Modul schaffen. Mit diesem gelingt die Entfernungsmessung auf den Meter genau.

Auch der Herzfrequenzmesser arbeitet nicht immer ganz präzise. Die Infrarottechnik ist vor allem bei feuchter Haut recht ungenau, so dass dann oft nur ein Richtwert ermittelt werden kann.

Aufgrund dieser Nachteile ist ein Fitness Tracker nicht für einen ambitionierten Leistungssportler zu empfehlen. Stattdessen wurden die Modelle für Freizeitsportler geschaffen, die einen einfachen Überblick über das tägliche Training erhalten möchten.

1 Kommentar

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here