Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit? Was kann ich dagegen tun? Du hast so lange auf den Frühling gewartet, jetzt ist er endlich da und du bist müde, abgeschlagen und dir fehlt der nötige Schwung. Dabei könnte alles so schön sein, die Krokusse sprießen, die Bäume schlagen aus und erblühen in den herrlichsten Farben. Die Natur erwacht und du schläfst. Das Phänomen der Frühjahrsmüdigkeit hat dich erwischt und du solltest schleunigst etwas dagegen tun.

Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit und warum ist der Mensch im Frühling müde?

Die Hauptursache für die Frühjahrsmüdigkeit ist der Klimawechsel. Der Winter war lang und kalt und nun steigen die Temperaturen wieder. Daran kann sich der Körper aber nur langsam gewöhnen, der ganze Organismus gerät in Unordnung. Die Blutgefäße erweitern sich und der Blutdruck sinkt, der Mensch wird müde. Meist tritt die Frühjahrsmüdigkeit erst dann auf, wenn es einige Tage warm war. Das Wetter spielt verrückt, besonders im April wechseln sich Regen, kalte Tage und Sonnenschein ab.

Das musst du natürlich erst einmal verkraften, der Körper reagiert mit Müdigkeit. Auch das Melatonin spielt eine wesentliche Rolle, denn das sogenannte „Schlafhormon“ tritt jetzt im Blut konzentriert auf. Sicher sind nicht alle Menschen davon betroffen, wenn du aber sehr wetterfühlig bist und sowieso schon einen niedrigen Blutdruck hast, wirst du es merken. Frauen sind häufiger betroffen als Männer und ältere Menschen klagen ebenfalls über Frühjahrsmüdigkeit. Also solltest du fit sein, um der Frühjahrsmüdigkeit entgegenzutreten.

Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit: Hilfreiche Tipss für dich!

Nun musst du die Frühjahrsmüdigkeit nicht einfach so hinnehmen. Du kannst aktiv etwas dagegen tun. Dem Körper fehlt in den Wintermonaten die Sonne, Bewegung an der frischen Luft und eine ausgewogene Ernährung. Das kannst du im Frühling aber alles nachholen. Tanke nun sehr viel Sonne. Halte dich so oft wie nur möglich an der frischen Luft auf, stehe früh auf und gehe zeitig ins Bett.

Genieße die Sonne, auch wenn es kalt ist. Es gibt für jede Witterung die richtige Kleidung, Du kannst dich ja warm anziehen. Aber Sonne und Bewegung sind wichtig, sie bringen den Kreislauf wieder in Schwung. Schon ein kleiner Spaziergang kann wahre Wunder bewirken und eine Fahrradtour macht nicht nur Spaß, sie tut auch dem Körper gut. Nutze jede Gelegenheit, um dich zu bewegen. Auch im Alltag kannst du einmal die Treppe nehmen, anstatt mit dem Fahrstuhl zu fahren. Aus der U-Bahn kannst du ruhig auch mal eine Station früher aussteigen und den Rest des Weges zu Fuß zurücklegen.

Du wirst schnell merken, wie dein Körper wieder in Schwung kommt und du dich einfach fit fühlst. Wechselduschen am Morgen tun dem Kreislauf ebenfalls gut, allerdings solltest du immer mit dem kalten Wasser aufhören. Abhärtung ist gut, überfordere aber deinen Körper nicht.

Vitamine und leichte Kost

Der Winter ist von fettreichen Speisen geprägt und die Weihnachtszeit tut mit Plätzchen und Lebkuchen ihr Übriges. Das rächt sich im Frühjahr, nicht nur an der Figur, sondern auch bei der Fitness. Wenn Vitamine fehlen, ist der Mensch anfällig für allerhand Krankheiten. Jetzt hilft dir eine komplette Nahrungsumstellung weiter: Frisches Obst und Gemüse sollten auf deiner Einkaufsliste ganz oben stehen.

Selbstverständlich stehen dir auch im Winter vitaminreiche Lebensmittel zur Verfügung, Spinat, Möhren, Lauch und Salate enthalten sehr viele Vitamine. Im Frühling kommen aber Ananas, Kiwi und Zitrusfrüchte hinzu, der Tisch wird also reich gedeckt und versorgt dich mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Enzymen. Die frischen Farben von Obst und Gemüse stimulieren zusätzlich das Gehirn. Aber nicht nur in der Küche sollte der Frühling einkehren, die graue Winterkleidung gehört nun eingemottet, damit Platz für bunte Farben und extravagante Kleidungsstücke geschaffen wird.

Kreislaufprobleme?

Bei der Frühjahrsmüdigkeit wirst du oft Kreislaufprobleme haben, denn im Winter hast du wahrscheinlich sehr viele Stunden auf der Couch zugebracht. Also bewege dich ab sofort viel an der frischen Luft, möglichst noch ehe die Frühjahrsmüdigkeit so richtig zuschlägt. So kommt wieder Sauerstoff in den Körper und die Produktion von Hormonen wird angeregt. Das Herz und der Kreislauf werden gestärkt und auch das Immunsystem wird unterstützt. 

Functional Training, Tabata Übungen und “Die 12 Übungen” reichen aus, um ohne Zusatzkosten in Wallung zu kommen. Das bringt nicht nur neuen Schwung ins Leben, es bringt eine deutlich bessere Durchblutung. Dein Hautbild wird reiner und rosiger. Die Haut ist schließlich das größte Organ des Menschen, sie sollte deshalb auch besonders gepflegt werden. Mit einer gut durchbluteten Haut hast du automatisch eine frische Ausstrahlung und wirkst wachsam und aufmerksam.

Wechselduschen sind etwas gewöhnungsbedürftig, trotzdem solltest du darauf nicht verzichten. Der Wechsel zwischen kaltem und heißem Wasser fördert die Durchblutung der Haut und der Kreislauf wird auf Trab gehalten. Zusätzlich hat der Wasserstrahl eine massierende Wirkung, die wiederum die Blutgefäße trainiert. Wechselduschen sind also sehr gesund.

Wann solltest Du den Arzt aufsuchen?

Wenn all diese Tipps die Frühjahrsmüdigkeit nicht vertreiben, dann steckt wahrscheinlich eine Krankheit hinter der Müdigkeit. Wenn die Antriebslosigkeit längere Zeit anhält und auch noch Gereiztheit und Niedergeschlagenheit hinzukommen, dann solltest du einen Arzt zu Rate ziehen. Es könnte ein Hinweis auf eine Erkrankung sein, die nur der Arzt diagnostizieren kann. Es könnte auch ein Burnout-Syndrom sein, eine Blutarmut oder eine Depression.

Eule oder Lerche?

Natürlich musst du dich nach dem Biorhythmus richten, es gibt nun mal Frühaufsteher und es gibt Nachteulen. Die Vorgänge im Körper werden dadurch wesentlich beeinflusst. Wenn du also eher ein Nachttyp bist, aber trotzdem früh aufstehen musst, wird der Biorhythmus erheblich gestört und du wirst müde oder im schlimmsten Fall sogar krank.

Gegen den Chronotyp kannst du übrigens gar nichts tun. Nachteulen leiden oft unter Müdigkeit und sie kommen am Morgen nur sehr schwer in die Gänge. Diese Menschen werden oft als Morgenmuffel oder Faulpelze bezeichnet, wobei das vollkommen falsch ist. Wenn der Biorhythmus eingehalten wird, sind sie sogar zu Höchstleistungen fähig. Nachteulen erleben eigentlich ständig einen Jetlag.

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