Die Wirkung einer Massage auf das Wohlbefinden scheint unbestritten. Diejenigen, die regelmäßig Massagen erleben, berichten von einem angenehmen und total entspannten Gefühl währenddessen und danach. Dies ist jedoch nur ein Puzzleteil des Ganzen. Lies hier welchen Effekt Massagen auf deinen Körper haben und was du beachten solltest.

Wirkung einer Massage: Grundlagen

Die Wirkung einer Massage ist sehr positiv auf den menschlichen Körper. Sie kann durch eine erhöhte Ausschüttung von Endorphinen Schmerzen reduzieren, die Stimmung heben, für einen besseren Schlaf sorgen oder sich insgesamt positiv auf das Abwehrsystem des Körpers auswirken (Immunsystem). Alles das in Zusammenhang mit sanften Berührungen, geht einher mit einem Abbau von Stress. Die Seele hat richtig Urlaub! Vor allem aber bei Muskelverspannungen bewirken Massagen oft Wunder: Die Rezeptoren, die für die Kontrolle der Muskelspannung zuständig sind, werden unsensibler. Dadurch kann sich der Muskel besser entspannen. Bestehende unangenehme Verhärtungen werden gelöst und das Fasziensystem wird bearbeitet. Bei den verschiedenen Grifftechniken werden Haut und Muskeln besser durchblutet. Das wiederum versorgt den gesamten Organismus mit mehr Sauerstoff. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Aktivierung des Stoffwechsels. Der Abbau von Stoffwechselendprodukten wird dadurch beschleunigt, die Erholungsfähigkeit nach einer großen Anstrengung wird deutlich verbessert.
Um die Wirkung einer Massage zu verstärken, sollten gewisse Dinge beachtet werden. Grundsätzlich benötig man kein Öl, jedoch empfindet es der Massierte häufig als angenehmer, wenn Massageöl verwendet wird. Dies kann durch ein aromatisiertes Öl noch intensiviert werden. Ein angenehmes Ambiente, welches ruhig und ausreichend warm ist, gehört ebenso dazu, wie möglicherweise eine ruhige Hintergrundmusik oder Kerzen.
Die verschiedenen Stile und Techniken haben sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Klassische Massagen, Sportmassagen, Thai-Massagen oder auch die Fußreflexzonenmassage sind nur einige der populären Varianten. Die Wirkung einer Massage hängt also auch von der Art dieser ab. In einem Punkt sind sie aber alle gleich: Der Körper wird manuell bearbeitet, um die oben aufgeführten Effekte zu erzielen. Besonders angenehm wird dies alles dann empfunden, wenn der Körper vorher gut erwärmt wurde. Dies kann z.B. durch ein warmes Bad, einen Saunagang oder Infrarotlicht erfolgen.

Wirkung einer Massage: Wie sehen klassische Massagen aus?

Neben der Vielzahl an verschiedenen Stilen, gibt es zwei Hauptgruppen:

1 .Direkte Wirkung auf den bearbeiteten Bereich (z.B. klassische- und Sportmassagen)
2. Wirkung reflektorischer Art (z.B. Fußreflexzonenmassage)

Bei der direkten Art wird der schmerzende, verhärtete oder zu entspannende Bereich mnuell direkt bearbeitet. Bei der reflekorischen Art wird der anvisierte Bereich nicht direkt bearbeitet. Die Fußreflexzonenmassage ist das populärste Beispiel hierfür. Die Thai-Massage beinhaltet häufig beide Arten.

Was gibt es sonst noch zu beachten?
Die Bereiche des Körpers, die nicht massiert werden, sollten mit einem Handtuch abgedeckt werde. Das sorgt dafür, dass diese Bereiche nicht auskühlen, denn der Massierte soll sich wohlfühlen. Das Massageöl sollte vor dem Auftragen auf den Körper in den eigenen Händen angewärmt werden. Kaltes Öl auf der Haut ist nicht sehr angenehm. Ein weiterer Tipp: Niemals beide Hände vom Körper wegnehmen. Immer mit einer Hand Körperkontakt halten. Das wird vom Massierten als angenehmer empfunden. Und ganz wichtig: beide Beteiligten sollten sich zu jeder Zeit wohl fühlen. Ist dies nicht der Fall, sollte das auf jeden Fall kommuniziert werden.
Eine Grundregel beim Massieren ist, immer zum Herzen hin zu arbeiten. Bei den Armen also von den Händen in Richtung Unterarme und dann in Richtung Oberarme. Weiterhin wichtig: Auf die Wirbelsäule sollte kein Druck ausgeübt werden – also diesen Bereich am besten ganz auslassen.
Um beide Beteiligten einzustimmen, beginnt man normalerweise mit Ausstreichungen. Dabei wird wenig Druck ausgeübt und die Hände arbeiten gegengleich. Die Handflächen bearbeiten dabei recht große Flächen. So wird schon einmal der erste Körperkontakt hergestellt und die Durchblutung der ausgestrichenen Bereiche verbessert. Weiter geht es dann mit knetenden, und walkenden Bewegungen. Der Druck ist hierbei schon deutlich höher, da gezielt die Finger eingesetzt werden. Verhärtungen können so gezielter gefunden und bearbeitet werden. Klopfbewegungen und das Ausschütteln der Arme und Beine folgen als nächstes.
Für viele das Highlight ist die Kopfmassage: Manchmal schon ein wenig prickelnd, angenehm und total entspannend. Das Gefühl kennen bestimmt viele vom Friseur.

Wann sollte man komplett verzichten?
Bei Entzündungen akuter Art sollte man tatsächlich von einer Massage absehen. Der Körper wird durch die Entzündung so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Massage ein zusätzlicher Stressfaktor (Stress abbauen: Tipps zu mehr Ausgeglichenheit) für ihn ist. Vorsicht auch bei Hauterkrankungen, Wunden, Knochenbrüchen , Blutergüssen und Schwangerschaft: Hier hat definitiv der Arzt das letzte Wort.

Wirkung einer Massage: Wer übernimmt die Kosten?
Normalerweise werden die Kosten nicht übernommen. Zumindest, wenn es um eine Wohlfühlmassage geht. Die Krankenkassen werden nur Behandlungen übernehmen, die auch medizinisch gerechtfertigt sind. Dort wird halt immer mehr gespart. Ansonsten muss man seine Brieftasche leider selber zücken, wenn man die positive Wirkung einer Massage erleben möchte. Eine Idealzustand ist, wenn man einen Partner/in hat, der/die klassische Massagen geben kann. Oft sind solche Rituale auch perfekt geeignet, um wieder mehr Nähe und Zweisamkeit zu erleben! Einfach wunderbar.

2 Kommentare

  1. Servus zusammen,

    kann mich da nur anschließen. Wirklich sehr interessanter Artikel zum Thema Massagen. Ich gönne mir hin und wieder auch mal eine Sportmassage beim GZM bei mir in München (https://www.gzm-physio.com/sportmassage-in-muenchen). Die Behandlung dort ist einfach ideal um einer Muskelverhärtung oder weiteren Sportverletzungen vorzubeugen. Speziell wenn man viel Sport treibt sollte man immer mal ein bisschen Entspannung in Form einer Massage einstreuen.

    Grüße Daniel

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