Warum Hanteltraining gut für dich ist

Ist Hanteltraining gut für mich? Der menschliche Körper besteht aus einer großen Anzahl an Muskeln. Diese haben in deinem Alltag jede Menge Arbeit zu verrichten. Ob das Krafttraining mit freien Gewichten einen positiven Effekt auf deine Lebensqualität hat, erfährst du in diesem Beitrag.

Warum Hanteltraining gut für dich ist

Warum ist Hanteltraining gut für dich ist!

Für fast jede(n) ist Hanteltraining gut und hat einen positiven Einfluss auf das Muskelkorsett des Körpers. Für Sportanfänger ist das Training mit freien Gewichten ein idealer Einstieg und erfahrene Sportler setzen mit Hantelübungen zusätzliche Reize oder trainieren gezielt einzelne Muskeln. Leichtathleten können sich vor Verletzungen schützen, oder ihre Schnelligkeit (= Explosivkraft) trainieren.

Als Anfänger profitierst du davon, wie einfach es ist, mit dem Training zu beginnen. Zwei Hanteln sind schnell gekauft, kosten nicht viel und lassen sich überall in der Wohnung verstauen. Wer ohnehin schon im Fitness-Studio angemeldet ist, braucht sich nicht einmal mehr um die Anschaffung der Hanteln zu kümmern.

Wenn Hanteltraining gut für mich ist: Was muss ich beachten?

Dass mit sehr niedrigen Gewichten begonnen werden kann, ist beim Hanteltraining gut für Anfänger. Als Beginner kannst du meistens noch keine sehr schweren Gewichte bewegen und kontrollieren. Ein viel wichtigerer Grund ist die Vorbeugung von Verletzungen. Gerade beim Training mit Gewichten haben Sportverletzungen und Schäden, die erst nach langer Zeit auftreten, meist dieselbe Ursache: Eine schlechte Form während des Trainings! Diese hat sich der Trainierende in vielen Jahren falscher Übungsausführung angeeignet. Niedrige Gewichte zu Beginn des Trainings helfen dir, dich auf die Form zu konzentrieren, so dass du von Anfang an eine korrekte Übungsausführung erlernst.

Fortgeschrittene Sportler wissen die hervorragenden Progressionsmöglichkeiten (Trainingsprinzip der progressiv steigenden Belastung) zu schätzen, weil entweder die Zahl der Wiederholungen oder die Gewichtsgrößen frei verändert werden können, um neue Trainingsreize zu setzen.

Fest steht auch: Die Landschaft der Fitness-Studios ist von großen und komplexen Geräten geprägt. Viele prominente Sportler und Showgrößen haben regelmäßig mit Hanteln trainiert. Als Beispiel gelten hier stellvertretend Arnold Schwarzenegger, LeBron James oder Anderson Silva. Sie alle wissen, dass Hanteltraining gut tut.

Wo soll und kann ich trainieren?
Bist du schon in einem Fitness-Studio angemeldet? Dann beantwortet sich die Frage von selbst: Etliche Lang- und Kurzhanteln und eine große Zahl an Gewichten bietet für gewöhnlich jedes Studio. Ansonsten findet sich auch zu Hause genügend Platz, um Kurzhanteln, eine Langhantel und einige Gewichtsscheiben unterzubringen. Falls die Motivation mal nicht so hoch sein sollte, kannst du auch vor dem Fernseher trainieren. Das sollte aber erst passieren, wenn die Form der Übungen sitzt und dich der Fernseher nicht von der korrekten Durchführung ablenkt. Die Form kann übrigens beim Training vor dem Spiegel gut von dir überprüft werden.

Wie trainiere ich am besten mit Hanteln?
Die Beschreibung einzelner Übungen würde hier ganz klar den Rahmen sprengen, aber wenigstens ein paar der populärsten sollst du an dieser Stelle kennenlernen.

Du findest aber hier auf dem Fitness-Blog einige Beiträge mit beispielhaften ausführlichen Programmen:

Hanteltraining (Langhantel Programm)
Hantelübungen (Kurzhantel Programm)

Am wichtigsten sind die Grundübungen. Das sind diejenigen, die mehrere Muskelgruppen beanspruchen und über mehrere Gelenke laufen: Rudern und Kreuzheben fordern die Muskeln im gesamten Rückenbereich und trainieren dazu die Griffkraft; Bankdrücken fordert die Brustmuskulatur, den Trizeps und den vorderen Teil der Schulter; Kniebeugen stärkt Oberschenkel, Waden und Gesäß. Gerade als Anfänger benötigst du nicht viel mehr als vier solcher Übungen, um den gesamten Körper zu trainieren. Daneben existieren unzählige Isolationsübungen, die einzelne Muskeln gezielt fordern. Seitheben für die Schultern und Bizeps-Curls in unterschiedlichen Varianten gehören zum Beispiel dazu.

Etliche Übungen, die normalerweise nicht mit Gewichten ausgeführt werden, sind mit Hanteln intensiver. Bei Klimmzügen etwa klemmst du die Hantel zwischen die Füße, bei Sit-ups und Crunches kannst du sie vor der Brust  oder sogar mit ausgestreckten Armen über dem Kopf halten.
Neben Muskelaufbau und Kraftgewinn ist das Hanteltraining gut geeignet, um die eigene Schnelligkeit zu verbessern (Fitness – Motorische Grundeigenschaften). Kampfsportler können die Hantel verwenden, um die Grundlagen zu schaffen, die Schnelligkeit ihrer Schläge zu erhöhen und die eigene Kraftausdauer zu steigern.

Sportmuffel haben ja bekanntlich einen besonders großen inneren Schweinehund zu überwinden, bevor sie sich endlich aufraffen. Mit dem Hanteltraining gibt es keine Ausreden mehr: Bei schlechtem Wetter kannst du drinnen trainieren. Bist du noch nicht sehr kräftig, fängst du mit kleinen Gewichten an. Ist dir das Fitness-Studio zu teuer, dann trainiere zu Hause; Hantelscheiben bekommst du schon für zwei Euro pro Kilogramm. Ein Handtuch auf dem Fußboden dient als Ablage, damit nichts zerkratzt, und schon hast du alles, was du für ein effektives und regelmäßiges Hanteltraining benötigst.

 

1 KOMMENTAR

  1. Hey, toller Artikel! Hanteln (vor allem Kurzhanteln) sind eben sehr gut geeignet, um einen bestimmten Bereich zu trainieren. Auch für Leute, die nicht gerne ins Fitnessstudio gehen, können sich einfach ein Hantelset anschaffen und schon geht es mit dem Training los.

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