Mit Board am Strand laufender Surfer: Typischer Sport im Sommer

Sport im Sommer: Wir verbringen viel Zeit im Freien. Insbesondere Sportler und Sportbegeisterte freuen sich darauf, ihre täglichen Sporteinheiten an der frischen Luft ausüben zu können.

Auch bei heißen Temperaturen nicht auf Aktivität verzichten

Bei starker Hitze und Temperaturen um die 30 Grad gestaltet sich dies in der Praxis jedoch gar nicht so einfach. Wir alle wissen, dass körperliche Betätigung bei starker Hitze durchaus gefährlich werden kann. Dennoch möchten viele Sportler über den Sommer hinweg natürlich keine Zwangspause einlegen, sondern weiterhin ihren sportlichen Aktivitäten nachgehen und sich fit halten. Wir haben uns daher etwas genauer mit der Thematik „Sport im Sommer“ beschäftigt und dabei eine ganze Menge interessanter Informationen sammeln können. Diese wollen wir Dir natürlich nicht vorenthalten und möchten daher nachstehend erläutern, warum Sport bei starker Hitze für den Körper gefährlich werden kann, wie Du derartige Gefahren vermeiden kannst und welche wichtigen Grundsätze und Regeln Du in jedem Falle beachten solltest, wenn Du auch an heißen Tagen Deinen Körper trainieren möchtest.

Was macht Sport im Sommer so riskant?

In den Sommermonaten kann es auch bei uns in Deutschland ziemlich heiß werden. Spätestens wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke erreicht haben, kann uns die Hitze bereits bei ganz alltäglichen Tätigkeit schwer zu schaffen machen. Unser Körper arbeitet hart daran, alle Körperfunktionen wie gewohnt am Laufen zu halten. Dies bekommen viele Menschen zu spüren, in dem sie sich oftmals schlapp und müde fühlen oder mit leichten Kopfschmerzen zu kämpfen haben. In Folge der erhöhten Außentemperaturen weiten sich die Blutgefäße des menschlichen Körpers, sodass der Blutdruck sinkt. Je nach dem wie stark der Blutdruck absinkt, kann es geschehen, dass das Gehirn nicht mehr mit ausreichend Blut versorgt wird. Ein Kreislaufzusammenbruch ist die Folge. Betroffene verlieren das Bewusstsein und sind für kurze Zeit nicht mehr ansprechbar. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund gefährlich, weil die Betroffenen während eine Kreislaufzusammenbruch stürzen und sich hierbei ernsthafte Verletzungen zuziehen können.

Neben einem sehr schwachen Blutdruck kann auch eine ausgeprägte Schweißproduktion die Ursache für einen sogenannten „Hitzekollaps“ sein. Bei sehr heißen Temperaturen beginnt der Körper damit, Schweiß abzusondern, um wieder auf die gewöhnliche Körpertemperatur herunter zu kühlen. Insbesondere beim Sport im Sommer oder bei starker körperlicher Betätigung im Allgemeinen wird die Schweißproduktion übermäßig stark angeregt. Dies kostet den Organismus nicht nur viel Energie, sondern führt zugleich zu einem hohen Verlust von Flüssigkeit und wichtigen Mineralien. Der hierbei entstehende Flüssigkeits- und Mineralienmangel zieht ebenfalls eine verringerte Versorgung des Gehirns nach sich und kann zu einem Kreislaufzusammenbruch führen. Aus diesem Grunde ist es von erheblicher Bedeutung, an heißen Tagen noch mehr Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um die Körperfunktion weiterhin intakt halten zu können. Um den Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen halten zu können eignet sich Wasser am besten. Ungesüßte Tees oder verdünnte Fruchtschorlen können zwischendurch für etwas Abwechslung sorgen.

Das raten Ärzte

Im Hinblick auf die genannten drohenden gesundheitlichen Gefahren raten viele Ärzte und Gesundheitswissenschaftler von anspruchsvoller körperlicher Betätigung bei großer Hitze dringend ab. Dies bedeute jedoch nicht, dass Du als begeisterter Sportler auf Dein Hobby verzichten musst. Im Sommer sind jedoch einige wesentliche Faktoren zu berücksichtigen, damit der Sport keine negativen Auswirkungen auf Deinen Körper nimmt.

Goldene Regeln für Sport im Sommer

Wenn Du auch in der heißen Jahreszeit nicht auf Sport verzichten möchtest, sollest Du die nachstehenden Regel beachten um Deine Gesundheit nicht zu gefährden und kein vermeidbares Risiko einzugehen.

Mittagssonne meiden!

Am Mittag ist die Sonneneinstrahlung besonders hoch und die stärkste Hitze kommt auf. Diese Zeit eignet sich nicht sonderlich zum Sporttreiben. Stattdessen raten wir Dir, bereits am frühen Morgen mit dem Sport zu beginnen. In den frühen Morgenstunden ist die Luft noch vergleichsweise kühl und die aufkommende Hitze noch nicht wirklich spürbar. Auch die Temperaturen befinden sich noch in einem gut verträglichen Bereich. Der frühe Morgen stellt die ideale Trainingszeit im Sommer dar., setzt jedoch voraus, dass Du früh aus dem Bett kommst. Gelingt Dir dies nicht, kannst Du alternativ auch die späten Abendstunden zum Sporttreiben nutzen. Wenn die Sonne langsam untergeht und die Temperaturen sinken, kannst Du mit Deinem Training beginnen.

Sonnenschutz verwenden und starke Sonneneinstrahlung meiden

Wenn Du Sport im Sommer treiben möchtest, solltest Du außerdem die UV-Strahlung beachten. Bereits kurze Zeiten in der prallen Sonne können unschöne und durchaus schmerzhafte Sonnenbrände hervorrufen. Diese schaden Deiner Haut bekanntlich extrem und sollten daher in jedem Falle vermieden werden. Insbesondere bei körperlicher Betätigung, bei der Du ohnehin viel zu Schwitzen beginnst, neigst Du wie die meisten unter uns wahrscheinlich dazu, die Stärke der Sonne zu unterschätzen oder diese schlicht nicht zu bemerken. Es ist daher wichtig, dass Du eine nicht fettende, wasserfeste Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor aufträgst, die Deine Haut vor Verbrennung schützen und zugleich eine schöne und natürliche Bräune herbeiführen soll. Zudem solltest Du auch eine Kopfbedeckung wie beispielsweise eine Sportcap tragen, die Deine Kopfhaut vor Verbrennungen schützt und eine direkte Sonneneinstrahlung verhindert.

Funktionskleidung tragen

Funktionskleidung eignet sich im Hinblick auf Sport im Sommer ganz besonders gut. Ein atmungsaktiver Stoff, der den entstehenden Schweiß möglichst schnell nach außen trägt und eine leicht kühlende Wirkung auf den Körper hat, empfiehlt sich, wenn Du auch an heißen Tagen fleißig trainieren willst. Entsprechende Informationen über die verschiedenen Arten von Funktionskleidung findest Du in gut sortierten Sportfachhandeln und qualifizierten Online-Shops.

Ausreichend Wasser trinken

Wenn Du Sport im Sommer bei extrem hohen Außentemperaturen treiben möchtest, ist es äußerst wichtig, dass Du immer eine ausreichende Menge an Wasser mit Dir führst. Durch die Hitze wird die ohnehin schon laufende Schweißproduktion noch stärker angeregt, sodass Dein Körper Unmengen an Flüssigkeiten verliert. Dein Flüssigkeitsbedarf ist somit im Hochsommer deutlich höher als beispielsweise im Winter. Damit Du nicht dehydrierst, solltest Du darauf Acht geben, in regelmäßigen Abständen etwas Wasser zu Dir zu nehmen. Dieses sollte nach Möglichkeit Raumtemperatur besitzen und nicht zu kalt sein. Bei Hitze also viel trinken: So viel Flüssigkeit benötigst Du!

Tempo reduzieren

Beim Sport im Sommer solltest Du es etwas langsamer und ruhiger angehen lassen als gewöhnlich. Körperlich anstrengende Bewegungen in Kombination mit großer Hitze können dem Körper stark zusetzen. Es ist daher zu empfehlen, Deine Trainingseinheiten etwas weniger anstrengend zu gestalten oder zumindest nicht noch weiter auszudehnen. Sport im Sommer eignet sich nicht sonderlich gut, um eine neue Bestzeit beim Laufen zu erreichen oder einen neuen Rekord beim Ausdauersport aufzustellen. Stattdessen solltest du Dein Trainingspensum an die Temperaturen und Dein ganz persönliches Wohlbefinden anpassen.

Warnzeichen des Körpers frühzeitig erkennen

Wenn die Hitze Deinem Körper beim Sport im Sommer zu stark zusetzt, macht Dein Körper dich durch verschiedene erste Anzeichen hierauf aufmerksam. Schwindelgefühle, Muskelkrämpfe, Schwäche, Konzentrationsbeschwerden oder Kopfschmerzen sind hierbei häufig auftretende Warnzeichen des Körpers. Treten derartige Beschwerden bei Dir auf, solltest Du den Sport erst einmal unterbrechen und unmittelbar eine Pause einlegen. Suche Dir ein schattiges Plätzchen, trinke etwas Wasser und komme zur Ruhe, bis sich Dein Puls wieder normalisiert hat. Sollten die Beschwerden weiterhin anhalten, können kühlende Umschläge hilfreich sein. Bei akuten und heftigeren Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, starkem Druck im Bereich des Kopfes oder gar Bewusstseinsverlust, solltest Du unmittelbar einen Arzt zur Hilfe holen. Derartige Symptome können auf einen Hitzeschlag hindeuten und sind ausdrücklich ernst zu nehmen.

1 Kommentar

  1. Schöner Artikel mit guten Tipps! Bei sehr warmem Wetter mache ich definitiv früh am Morgen oder am späten Nachmittag mein Workout. Ich kann nicht verstehen, warum manche Menschen ihr Workout in der Mittagshitze machen müssen…

    Gruß Jan

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