Neon Schriftzug

Kennst Du sie auch, diese Menschen, die ständig gute Laune und unbändige Mengen an Energie haben? Die selbst bei den schwierigsten Aufgaben ständig motiviert bleiben und alles mit einem Lächeln bis zum Ende durchziehen?

Die von anderen als wahre Sonnenscheine, als Energiebündel und als Vorbilder bezeichnet werden und denen ständig immer und überall alles mühelos zu gelingen scheint?
Wenn es bei Dir selbst gerade gut läuft, dann lässt Du Dich vielleicht gerne von ihnen mitziehen. Aber wehe, wenn nicht: Dann werden sie zum regelrechten Feindbild Deines Egos und Du kannst sie einfach nicht ertragen. Die gute Nachricht dabei: Das ist ganz normal.
Motivation ist keine Charaktereigenschaft, sondern ein Zustand. Mit ein paar Tricks kannst Du länger motiviert bleiben, jedoch sind unmotivierte Phasen zwischendurch auch völlig in Ordnung und haben durchaus ihren Sinn. In ihnen kannst Du Dich erholen und Deine Kräfte neu sammeln.

Motiviert bleiben im neuen Jahr

Gerade in den dunklen Monaten November und Dezember und besonders am Jahresende ziehen wir ja gerne mal Bilanz. Was hat funktioniert, was war toll, was haben wir erreicht? Wo haben wir zu schnell aufgegeben und was ist uns komplett missglückt? Ob unsere persönliche Bilanz dabei positiv oder negativ ausfällt und wie sie sich auf unsere zukünftige Motivation auswirkt, das ist dabei sehr stark individuell und hängt von unserer Selbstwahrnehmung ab. Du kennst sicher den Spruch vom halb vollen und vom halb leeren Glas. Gut motiviert bleiben können wir zum Beispiel dann, wenn wir uns sagen, dass wir unsere Ziele zwar (noch) nicht erreicht haben, aber dass das nicht so schlimm ist, sondern dass wir weiterhin daran arbeiten können und wollen. Die Fehler, die wir gemacht haben, die sind meist nur allzu menschlich. Wenn wir sie mit etwas Humor annehmen, dann fällt es uns leichter, es in Zukunft besser zu machen.

Die Fähigkeit und Möglichkeit, dass wir motiviert bleiben, hängt aber auch sehr stark von der Art und Größe unserer Ziele ab. Betrachten wir doch einmal ein paar Beispiele aus dem Alltag.

Motiviert bleiben beim Sport

Hast Du Dir beim Sport ein Ziel gesetzt und es erreicht? Herzlichen Glückwunsch. Dann kannst Du Dich jetzt mit voller Motivation auf Dein nächstes Ziel konzentrieren und uns bei Gelegenheit Dein Erfolgsgeheimnis verraten. Viel häufiger jedoch kommt es gerade beim Sport vor, dass wir unsere Ziele eben nicht erreichen. Manchmal hat uns beim harten Training die Motivation verlassen, aus ganz unterschiedlichen Gründen: Das Training hat doch nicht so viel Spaß gemacht, Erfolge blieben aus, der innere Schweinehund war stärker. Das kann alles vorkommen, denn der Mensch ist keine Maschine und kann nicht ständig nur Höchstleistung bringen.

Damit Du in Zukunft nicht frustriert bist, sondern motiviert bleibst, kannst Du Deine gesteckten Ziele überprüfen. Waren sie zu weit entfernt oder vielleicht einfach zu hoch? Nimm Dir ganz einfach für die Zukunft kleinere Ziele vor, einzelne Etappenziele bieten sich her sehr gut an. Du kannst sie schneller und leichter erreichen und ziehst zusätzliche Motivation daraus. Oder überprüfe, ob die gewählten Ziele Dir wirklich wichtig sind. Nicht jeder muss einen Marathon laufen, auch ein Halbmarathon ist eine tolle Leistung.

Motivationskiller Schokolade

Die meisten guten Vorsätze werden zum Jahresanfang gefasst. Und nach den faulen und genussvollen Weihnachtsfeiertagen liegt es nahe, dass sich sehr viele dieser Ziele mit der vermeintlichen „Optimierung“ des eigenen Körpers – respektive dessen Umfangs – befassen. Mindestens 10 Kilo müssen runter und ab jetzt gehe ich jeden Tag zwei Stunden zum Sport. Schokolade? Nie wieder.

Nun ist der Mensch leider nicht zur Askese geboren, sondern möchte genießen. Seltsamerweise ist in unseren Köpfen aber häufig verankert, dass Genuss ein schlechtes Gewissen nach sich zieht. Mache Dich frei davon! Iss das Stück Schoko Torte heute und freue Dich daran. Morgen fällt es Dir dann umso leichter, eine gesunde und kleine Mahlzeit zu essen. Wer sich ständig alles versagt, dem wird es sehr schwerfallen, seine Motivation lange aufrechtzuerhalten. Gerade bei Ernährung gibt es kein Schwarz oder Weiß, sondern nur eine gesunde Mischung. Hungerkuren führen nicht zu nachhaltigen Erfolgen, vernünftige Umstellungen der Ernährung aber schon.

Motivation für berufliche Erfolge

Möchtest Du im neuen Jahr beruflich so richtig durchstarten? Dann ist der beste Weg zum Erfolg, dass Du Dir einen Plan machst. Was möchtest Du erreichen, welche Zwischenschritte gibt es auf dem Weg dorthin, wo liegen Deine Möglichkeiten? Es ist eher unwahrscheinlich, dass Du in drei Wochen den Posten Deines Chefs übernimmst. Aber vielleicht findest Du eine Stellenausschreibung innerhalb des eigenen Unternehmens, die Dich weiter bringt? Wichtig für den beruflichen Erfolg sind die eigene Motivation und Handlungsfähigkeit. Viele Menschen warten leider viel zu lange ab, zum Beispiel auf eine Beförderung oder darauf, dass ihr Talent doch endlich entdeckt werden müsse. Falsch! Nimm es selbst in die Hand und wirf alle Ausreden über Bord.

Motivation in Beziehungsfragen

Bist Du Single und hast auch im letzten Jahr wieder niemanden kennengelernt? Noch schlimmer: Nur Frösche geküsst? Frösche gehören in den Teich und genau dorthin bringst Du sie jetzt. Verabschiede Dich von Misserfolgen und konzentriere Dich auf die Zukunft. Tu etwas für Dich selbst, unternehme etwas mit Freunden, habe Spaß am Leben. Die große Liebe lässt sich nicht erzwingen, aber wer in Selbstzweifeln und Minderwertigkeitskomplexen versinkt, der ist für andere Singles meist nicht sonderlich attraktiv. Habe Spaß am Leben, damit steckst Du andere an und wirkst anziehend und interessant. Verbiege Dich dabei aber nicht – nichts wirkt unglaubwürdiger als eine aufgesetzte gute Laune. Vertraue einfach auf Dich selbst und habe noch ein wenig Geduld.

Motivation und soziale Kontakte

Tatsächlich sind Neujahrsvorsätze, die sich damit befassen, sich mal wieder bei lieben alten Freunden zu melden, eine sehr gute Investition. Zwar ist es richtig, dass Du Freundschaften nicht erzwingen kannst, sondern dass sie ihre eigene Dynamik haben. Richtig ist aber auch, dass Freundschaften von gemeinsamen Erlebnissen leben. Wenn Deine Freunde unterwegs sind und ihre Erlebnisse auf Facebook oder Instagram teilen, dann setze nicht einfach ein halb-neidisches „Like“ darunter und poste zur Rache Deine Mittagessen. Ruf sie an, schlag ihnen eine gemeinsame Unternehmung vor. Es lohnt sich, Freundschaften immer wieder neu zu beleben und neue Impulse zu setzen. Wenn Dir das einseitig vorkommt, dann prüfe gewissenhaft, wie oft Du selbst einfach schon mitgegangen bist, als die Initiative nicht von Dir selbst ausging. Das Leben ist einfach zu kurz, um auf dem Sofa zu versauern.

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