Fahrrad fahren hält fit

Fahrradfahren hält fit und gesund: Wenn du gerne mehr Fitness und Ausdauer trainieren und dich liebend gerne von ein paar Kilos an Fett verabschieden möchtest, brauchst du dafür keine aufwändigen, modernen Fatburning-Methoden. Die Lösung ist nämlich so alltäglich, dass man sie meist schon vor der eigenen Haustür sieht.

Fahrradfahren hält fit und gesund: Warum eigentlich?

Fahrradfahren hält fit und bringt den Körper auf Touren, du musst nur das Radfahren in deinen eigenen Alltag mit einbringen. Und das tun immer mehr Menschen: Die Zahl der neu gekauften Fahrräder innerhalb eines Jahres überteigt mittlerweile 4 Millionen bei weitem, und übertrifft damit auch die Anzahl neu zugelassener Kraftfahrzeuge. Fahrradfahren ist ein sich ständig erneuernder Klassiker, gut für den Weg zur Arbeit, auf Reisen, in der Freizeit, günstig und umweltfreundlich. Fahrradfahren hält fit, gesund und die Luft sauber.

Wenn dein Arbeitsort nicht allzu weit weg liegt, solltest du mit dem Fahrrad regelmäßig zur Arbeit fahren. Durch das tägliche Fahren passt sich der Körper schnell an die neuen, moderaten Belastungen an und verbrennt Fett in höheren Maßen. Überhaupt ist Fettverbrennung ein Hauptgrund, warum viele eine Ausdauersportart beginnen. Doch wie lässt sich das eigentlich für den Fahrradfahrer berechnen?

Um das herauszufinden, brauchst du den Energieverbrauch der jeweiligen Sportart über einen bestimmten Zeitraum. Energie ist laut physikalischer Definition Kraft, die entlang eines Weges verrichtet wird, also Newton durch Meter. Ihre Einheit lautet Joule (J). In dieser Einheit misst man die Arbeit oder Energie, die man geleistet hat. Ein Kilojoule (1.000 Joule, kJ) entspricht dabei in etwa der Verbrennung von 0,239 Kilokalorien (kcal).

Nun entspricht eine Stunde gemütliches Radfahren bei 15 km/h im Mittel etwa der Verbrennung von 1500 kJ. Der Kalorienverbrauch schwankt dabei zwischen 200 und 360 Kilokalorien. Bei schnellem Radfahren mit 25 km/h verdoppelt sich der Energieverbrauch hingegen schnell, und entsprechend höher kann auch der Kalorienverbrauch zwischen 400 und 700 Kilokalorien liegen. Dass die Angaben schwanken, hängt mit weiteren Faktoren zusammen, wie beispielsweise dem Körpergewicht der betreffenden Person. Je schwerer diese ist, desto mehr Kalorien baut sie auch ab.

Fahrradfahren hält fit: Aber wieviel Zeit sollte ich aufwenden?

Man soll aber nicht denken, dass einmal Radfahren pro Woche von der Dauer einer Stunde etwas verändern würde – der Körper könnte sich ohne grundlegende Änderungen nicht richtig umstellen. Fahrradfahren hält fit und schlank, aber nur unter der Voraussetzung der Regelmäßigkeit. Und gerade aus diesem Grund ist wichtig, dass du regelmäßig und häufig Fahrrad fährst, und sei es nur zum alltäglichen Gebrauch wie die Fahrt zur Arbeit. Auf diese Weise nahmen Radfahrer in Studien 3 bis zu 10 Kilogramm ab.

Ein Trainingseffekt des Radfahrens ist neben der allgemeinen Verbesserung der Kondition vor allem die Kräftigung der Beinmuskulatur, in erster Linie Wade und Oberschenkel. Da der restliche Körper noch weitestgehend verschont wird, besteht hier weniger Gefahr einer Überlastung des Körpers, was ehrgeizigen Anfängern in anderen Sportarten häufig passiert. Fahrradfahren hält fit, schützt aber immer auch gleichzeitig vor einer Totalbeanspruchung des Körpers. So wirst du wahrscheinlich auch zu Beginn Seitenstechen vermeiden können.

Ebenfalls wichtig ist die Flüssigkeitszufuhr beim Sport: Auch Fahrradfahren hält fit – und auch durstig: Ein erwachsener Mensch verbraucht in Ruhe 1,5 bis 2 Liter Wasser am Tag, aber beim Radfahren kommt nochmal rund ein 1 Liter pro gefahrener Stunde hinzu. Am besten trinkt man entsprechend mehr vor der Radtour oder ungefähr 0,2 Liter alle 15 Minuten.

Nicht vergessen: Vernünftige Kleidung

Die Bekleidung kann dabei entweder eine Spaßbremse oder hilfreich sein. Deswegen einige Tipps:

  • Aerodynamik – Hobbyradler sollten vor allem eng anliegende Kleidung tragen, um den Luftwiderstand zu verringern. Es reichen auch enge T-Shirts.
  • Aufgepasst bei der Fahrradkette – Das rechte Hosenbein kann bei nicht ausreichend abgeschirmten Ketten leicht am Zahnrad unten aufreißen – daher am besten kurze Hosen tragen, das Hosenbein eng an den Schenkel binden oder in die Socke stecken.
  • Sichtbarkeit – Radkleidung sollte zur eigenen Sicherheit im Straßenverkehr hell und weit sichtbar sein. Am besten ist, wenn sie im Dunkeln reflektiert.
  • Atmungsaktivität – Beim Radfahren kommt man schnell ins Schwitzen. Das dabei die Haut noch durch die Kleidung atmen und der Schweiß verdunsten kann oder nicht, macht einen großen Komfortunterschied aus!
  • Bequemlichkeit – Radfahren hält fit, macht jedoch keinen Spaß, wenn man sich vor allem im Schritt einen Wolf (sprich: wunde Haut) fährt. Deswegen sollten Kleidung und Unterwäschebesser bequem sein.

Übrigens, wenn schlechtes Wetter vorherrscht oder du andere Gründe hast, lieber daheim zu trainieren, ist das Ergometer eine hervorragende Alternative. Vorteil beim Ergometer sind die verschiedenen Trainingsmodi, wie die drehzahlabhängige Methode, bei der du gegen einen konstanten, vorab eingestellten Trittwiderstand treten musst, oder das Training mit Pulsmessung, bei dem das Ergometer den Widerstand ständig so reguliert, dass ein bestimmter Puls nicht überschritten wird. Fahrradfahren hält fit – auch in den eigenen vier Wänden dank Ergometer!

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