Nach oben zeigender Trendpfeil

Sporttrends haben den großen Vorteil, dass sie völlig neue Motivation ausstrahlen können. Wer möchte schon sein Leben lang Joggen oder Schwimmen?

Na sicher gibt es Menschen, denen diese Sportarten über Jahre, vielleicht Jahrzehnte hinweg, viel bedeuten. Manchmal kann aber auch eine ganze neue Herausforderung unheimlich Spaß machen und der Sportler entdeckt ganz neue Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

Das sind die Top 5 der deutschen Sporttrends

Aktuell gibt es mehrere Sporttrends, die nach und nach auch von Sportvereinen aufgegriffen werden, zumindest wenn eine aktive Nachfrage besteht. Ansonsten gibt es aber zumeist auch die Möglichkeit, die Sportarten als Einzelsport ganz individuell auszuprobieren. Die richtige Ausrüstung muss her und es kann losgehen.

1. Beim Bouldern völlig neue Kletterfreuden entdecken

Das Bouldern ist ein sehr aktiver Trend (Bouldern: Trendsport für mentale und körperliche Fitness). Es eignet sich für Anfänger und für Fortgeschrittene und spricht damit alle Kletterfreunde in allen Altersgruppen an und taugt zur Breitensportart. Es sind ebenfalls nicht die ansonsten obligatorischen Sicherungen und auch ein Kletterpartner ist nicht notwendig. Das sind logistische Vorteile, die Ausrüstungskosten verringern und somit schnell dazu führen, dass Sportler bereit sind hier einmal auszuprobieren.

Das Klettern funktioniert waagerecht, in einer Maximalhöhe von 3 Metern über dem Boden. In der Halle lässt sich der Sport mit DIN-Matten und Fallschutzplatten absichern, sodass ein Sportverein kaum Anschaffungen tätigen muss, um einen Boulder-Kurs anbieten zu können. Aber der Sport kann auch Outdoor ausgeführt werden, denn neben den Fallschutzplatten lassen sich ebenfalls bequem Sand und Rindenmulch verwenden. Es kann natürlich mit professionellen Boulderwänden noch mehr Anspruch und Kletterspaß erreicht werden. Für viele Sportler ist dies einer der Sport Trends, die den Einstieg bedeuten und schließlich in den Bergen enden.

2. Die große Kunst des Stand Up Paddling

Stand Up Paddling oder auch Stand Up Paddle Surfing ist nicht nur sportlich im Trend, sondern sieht auch noch sehr cool aus. Es eignet sich also für alle, die auch gerne noch einen Style-Faktor beim Sport mit dabei haben möchten. Beim Stand Up Paddling steht der Sportler auf einer Art Surfbrett. Dabei hält er ein Stechpaddel in der Hand und bewegt sich stehend vorwärts. Das Stand Up Paddling ist dabei ein Sport, der mit viel Balance und Kraft ausgeübt wird.

Der Ursprung dieses Sporttrends liegt in Polynesien, wo sich Fischer stehend auf dem Kanu fortbewegen, damit sie ideal nach Fischen Ausschau halten können. Die Polynesier sind also die Vorreiter des Trends. Heutzutage gibt es bereits Wettbewerbe im Stand Up Paddle Surfing und dem Long Distance Stand Up Paddling. Auf ruhigen Gewässern ist der Sport schnell erlernbar, ist man aber in etwas rauerem Gewässer unterwegs, erfordert das Ganze durchaus ein bisschen Geschick.

3. Beim Plogging steht Fitness und Umweltschutz im Vordergrund

Einer der neuesten Sport Trends verbindet den klassischen Laufsport mit einem gehörigen Gefühl für Umweltschutz. Es geht hierbei darum, sein eigenes Wohngebiet, den angrenzenden Wald oder Park vom Müll zu befreien, während der Sportler sich laufend fortbewegt. Eine wirklich einmalige Kombination. Es kommt also tatsächlich vor, dass ganze Läufergruppen mit Mülltüten unterwegs sind und den Wald oder den Straßenverlauf reinigen.

Der Plogging-Vater ist Erik Ahlström, ein Umweltaktivist aus Stockholm. Er war ein passionierter Läufer, der irgendwann einmal angefangen hat beim Laufen Müll aufzusammeln. Ihm war aufgefallen, dass so viel Müll herumlag und das war ihm ein Dorn im Auge. In immer mehr deutschen Großstädten bilden sich gleichgesinnte Gruppen, die mit den gleichen Zielen unterwegs sind.

4. Mit Smart-Technologie in den eigenen vier Wänden trainieren

Der Home Workout basiert auf der immer stärker zunehmenden Zahl an Apps und Programmen, die einen Trainer und viele Übungen zur Verfügung stellen. Das ist in den meisten Fällen deutlich günstiger, manchmal sogar kostenlos, als das Fitness-Studio. Der Sportler trainiert quasi auf dem eigenen Teppichboden und der Trainer erklärt in kurzen Videos, was den Workout nun ausmacht und welche Übungen in welchen Zeitfenstern durchzuführen sind.

Der Nachteil dieses Sporttrends liegt auf der Hand, denn ist natürlich niemand vor Ort, der erklären kann, ob die eine oder andere Übung richtig ausgeführt wird. Außerdem geht dem Sportler die frische Luft etwas ab. Dennoch entscheiden sich immer mehr Menschen, von einer Fitness App (Mobile Trainingssteuerung durch Apps) zum Sport angeleitet zu werden.

5. Outdoor-Fitness als Gegentrend zum Fitness-Studio

Outdoor-Fitness bezieht sich dabei genau auf diesen Faktor: frische Luft. Nichts Besseres kann der Mensch sich antun. Wer also den Mief von Fitness-Studios nicht mag und viel lieber draußen unterwegs ist, sollte sich die Möglichkeiten der Outdoor-Fitness, die übrigens auch von einer App unterstützt funktionieren kann, einmal anschauen. In immer mehr Städten werden entsprechende Outdoor-Fitness-Parks oder ganze Bootcamps als Kurs angeboten. Es kommt dabei sehr auf den Fitnesslevel an, den man erreichen will oder bereits hat. Der entsprechende Parcours sollte darauf abgestimmt sein. Entsprechendes Equipment für diesen Trend findest Du in der Sportlädchen Outdoor Themenwelt!

Die Sporttrends werden auch in den kommenden Wochen und Monaten immer wieder neue Möglichkeiten aufrufen und wenn einer der Sport Trends besonders ansprechend ist, kann ganz unverbindlich einmal ausprobiert werden. Nur so erkennt der Sportler, ob er für sich Neues entdecken kann.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here